Das große Allgemeinwissensquiz

Der Sieger aus der 1. Staffel erzählt, was sich mit den 125.000 Euro in seinem Leben verändert hat

Interview mit Gewinner Henry Voß

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© SAT.1/Frank Hempel

Herr Voß, der Kölner Dom ist typischer Vertreter des Baustils der…?

Gotik [lacht]

Jetzt wissen Sie’s. Das war die Frage, die Sie in der Show an die beiden Promi-Joker Oliver Pocher und Hellmuth Karasek abgegeben haben. Wie kamen Sie eigentlich zur Sendung? Wo hat man Sie "erwischt"?

Ich bin mit meiner Freundin gemütlich durch ein Einkaufscenter in Berlin geschlendert. An einer Ecke stand plötzlich Ulf Oswold. Ich kannte ihn bereits aus „Kerner“ und wusste daher sofort wer er war. Dann hab mich einfach „ganz zufällig“ neben ihn gestellt. Er musste mich quasi ansprechen. [lacht]

Welche Fragen hat Ihnen Ulf denn gestellt?

Er wollte wissen, welche Länder man durchquert, wenn man um den Bodensee läuft. Und wer durch Bunga-Bunga-Partys bekannt wurde. Die Flagge der Uno sollte ich ebenfalls „identifizieren“. Insgesamt waren es fünf bunt gemischte Fragen.

Wie nervös waren Sie während der Sendung?

Tendenziell eher wenig, aber es gab durchaus Phasen, die mich ordentlich ins Schwitzen gebracht haben. Wenn ich so darüber nachdenke waren es die Momente, in denen ich das Spiel nicht mehr in der Hand hatte. Meine Gegnerin hatte eine Frage durch Raten richtig beantwortet. Plötzlich war sie am Zug. Das hat mich schon richtig nervös gemacht. 

Sie sind seit drei Monaten um 125.000 Euro reicher. Was hat sich seitdem für Sie verändert?

Meine Freundin und ich sind endlich zusammengezogen. Das war schon lange geplant, ist aber bisher immer an finanziellen Gründen gescheitert. Ein gemeinsamer Urlaub war auch noch drin. Ich bin großer Basketballfan und wir waren zusammen in Litauen bei der Basketball EM. Eines Abends sind wir plötzlich Herrn Kerner über den Weg gelaufen. Ein witziger Zufall. Und er hat mich tatsächlich noch erkannt. Existentiell hat sich an meinem Leben aber nichts geändert – dafür sind dann 125.000 Euro doch zu wenig. Aber es gibt eine ordentliche Portion Sicherheit.

 Wie haben Sie sich gefühlt, als Ihnen bewusst wurde, dass Sie gerade eine Menge Geld gewonnen haben?

Direkt nach der Show war ich zuerst einfach froh, dass es jetzt vorbei ist. Auch wenn ich nicht permanent nervös war, es ist schon eine ordentliche Last von meinen Schultern gefallen. Die ganze Anspannung und Nervosität war schlagartig weg. Ein wirklich krasser Moment, den man in seiner vollen Tragweite so schnell gar nicht verarbeiten kann. Von der Aufzeichnung bis hin zu dem Punkt, an dem letztendlich das Geld auf meinem Konto war, verging aber einige Zeit. Ich konnte mich also mental gut auf den Augenblick, das Geld auf dem Kontoauszug zu sehen, vorbereiten. Trotzdem war es Wahnsinn. Den Ausdruck hab ich bis heute.

Halten Sie sich eigentlich selbst für gebildet?

Ich würde mal sagen ja. Ich lese unglaublich viel Zeitung und gehe offen durch die Welt, aber ich habe keinen IQ von 300. Ich bin nicht blöd, aber auch kein Superbrain.

Was raten Sie unseren zukünftigen Kandidaten für „Das große Allgemeinswissensquiz“?

Soviel wie möglich - angeblich unwichtiges - dusseliges Zeug lernen. Gefühlt war bei mir viel Geografie dabei, was mir persönlich entgegenkam. Das Fachgebiet sollte man sich in jedem Fall anschauen. Aber auch Klatsch und Tratsch. 

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