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Erfahre in diesem Video, wieso Jenny Elvers die wenigsten Punkte von der Jury erhalten hat: 

Herzlich und herzhaft ist das Thema der vierten Woche von "Das große Promibacken" 2022. Die Kandidat:innen müssen in allen drei Aufgaben besonders präzise arbeiten und die Jury mit ihren geschmacklichen Kreationen überzeugen.

Deftig gewickelt

Bereits bei der ersten Aufgabe ist absolutes Feingefühl gefragt. Für den herzhaften Strudel knetet Jenny Elvers ausführlich einen Ölteig, der anschließend mindestens 30 Minuten ruhen muss. Danach gilt es, ihn möglichst dünn auszurollen. Im besten Fall so dünn, dass man eine Zeitung darunter durch den Teig lesen könnte. Trotz der Gefahr, dass der Teig reißt, zieht Jenny ihn mit den Händen immer länger und länger.

Herzhaft, lecker, rustikal

Gefüllt wird ihr Strudel mit Sauerkraut, Speck, Kartoffeln und Zwiebeln. Verfeinert wird der Inhalt der Rolle mit süßem Senf. Die Schauspielerin ist sich sicher: Diese Geheimzutat "rockt" das Rezept. Bei der ersten Verkostung schafft Jenny damit fast eine Punktlandung. Von Juror Christian bekommt sie für die Optik fast die volle Punktzahl und auch Jurorin Betty ist von ihrer ungewöhnlichen Rezeptur überzeugt. Hoffnungsvoll startet die 49-Jährige in die nächste Aufgabe.

Sehr viele Stolpersteine

In der technischen Prüfung machen die Promis einen Ausflug in die feine Welt der Patisserie. Die Jury erwartet sechs feine Schwäne aus gefülltem Brandteig-Profiterol mit Craquelin-Kruste. Jenny merkt schon beim Lesen des Rezepts an: "Das ist wirklich eine schwere Aufgabe." Weil sie so etwas noch nie gebacken hat, hält sie sich penibel an die Anleitung. Beim Aufspritzen des Teigs kommen die ersten Probleme auf. Eigentlich sollten es runde Teigtupfen werden, die anschließend im Ofen aushärten. Jennys Teigportionen haben eher die Form von Schneckenhäusern.

Auch bei der Dekoration lässt der Reality-Star nichts unversucht. Aus der temperierten und erkalteten Schokolade sollen die Hobbybäcker:innen Flügel ausstechen. Bei Jenny scheint auch das nicht zu klappen. Ihre Flügel brechen und lassen sich nicht makellos aus der Ausstechform lösen.

Ein Zeichen für die schlechte Temperierung

Bei der Bewertung lassen bereits die Hälfte von Jennys Schwänen die Köpfe hängen. Chef-Patissier Christian weiß sofort, wo hier der Fehler ist. Die Schokolade wurde nicht richtig temperiert. Konditormeisterin Betty bemängelt außerdem die Konsistenz der Creme und die verformten Flügel. Am Ende reicht es für Jenny vorerst nur für den vierten Platz.

Marmor, Stein und Eisen bricht, aber hoffentlich die Torten nicht

Mit besonderen Steinen können die Promis in der dritten Aufgabe ein Fundament für ihr Weiterkommen legen. Jenny backt ein Erdbeer-Marzipan-Biskuit mit Orangen-Ganache und Rhabarber-Gelee. "Es soll wirklich die Torte für sich stehen", erklärt die Backfee und verzichtet somit auf extravagante Dekoration mit Fondant oder Modellierschokolade. Die ganze Torte bestreicht sie nach dem Backen mit Buttercreme, die in zwei Farben eingefärbt ist. Damit erzeugt sie eine Stein-Optik.

Echte Handarbeit

Für den letzten Schliff bepinselt Jenny einige Stellen ihrer Torte mit Glitzerpulver und setzt somit kleine Akzente. Sugar-Artist Betty ist begeistert von Jennys Ausarbeitung: "Die Optik gefällt mir. Sie hat die Technik gut umgesetzt, aber den Rhabarber schmecke ich nicht und die Creme ist mir vom Geschmack her einfach zu schwach", berichtet sie ihrem Jurykollegen Christian.

Während sich Sarah Harrison bereits zum vierten Mal über die rote Schürze freuen darf, müssen Faisal Kawusi und Jenny Elvers um den Einzug ins Halbfinale zittern. "Du hast in allen drei Aufgaben solide gebacken, aber nicht herausragend", verkündet Christian. Damit muss Jenny Elvers in Folge 4 mit 39 Punkten gehen.

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