In seiner Laufbahn hagelte es für Kevin Kuske zahlreiche Medaillen in Gold, Silber und Bronze. Diese verdiente er sich unter anderem im Zweier- und im Viererbob als Anschieber bei Olympischen Winterspielen, Weltmeister- und Europameisterschaften. Für seine Leistung als Spitzensportler wurde er außerdem mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet.

Auch als Sprinter konnte der Bobfahrer bereits außergewöhnliche Erfolge erzielen: Der Olympiasieger lief eine Strecke von 30 Meter in gerade einmal 3,69 Sekunden.

Steckbrief von Kevin Kuske:

Vorname Kevin
Nachname Kuske
Geburtstag 4. Januar 1979
Geburtsort Potsdam
Sternzeichen Steinbock
Instagram @kevin_kuske

Der Hüne mit einer Größe von stattlichen 1,96 Metern machte aber nicht nur auf der Bobbahn auf sich Aufmerksam, auch auf dem Bildschirm trat er einige Male in Erscheinung: So zum Beispiel bei der "TV total Wok WM" von Stefan Raab (2010 - 2013), "Die große ProSieben Völkerball Meisterschaft" (2017), "Dancing on Ice" (2019).

Nun zieht es ihn in die SAT.1-Backstube. Als Rekordsportler kennt er Leistungsdruck, ob ihm das unter Zeitnot, in der er die Aufgaben der Jury bewältigen muss, ein Vorteil ist, wird sich zeigen.

 

Warum machst Du bei "Das große Promibacken" mit?

Ich mache bei "Das große Promibacken" mit, weil es für mich eine riesige Herausforderung ist und ich liebe Herausforderungen.

Hast Du als Kind mit Deiner Mutter gemeinsam gebacken? 

Nein, wir haben nicht zusammen gebacken. Ich habe als kleiner Junge lieber draußen gespielt und mit meinem Bruder herumgealbert. Mit der Mama gemeinsam backen, zählte damals noch nicht zu meinen Interessen. Durch meine Sportkarriere musste ich bereits im Alter von fünf Jahren täglich trainieren – da war keine Zeit zum Backen.

Auf einer Skala von 1-10: Wie groß war Dein Backvermögen vor dem Promibacken?

Eins.

Bist Du somit umso nervöser beim Backen?

Ich muss sagen, dass ich generell wenig Angst vor neuen Dingen habe. Mittlerweile jedoch wächst die Anspannung und ich komme so richtig in den Backmodus. Trotzdem heißt es für mich auch beim Backen: In der Ruhe liegt die Kraft.

Wie lange warst du im Trainingslager?

Ich hatte zwölf Coaching-Termine und habe dort Raphaël Vogt häufig gesehen. Wir waren zusammen in der Backstube, hatten dabei sehr viel Spaß und lustige Ideen. Welche das waren, bleibt erstmal unser Geheimnis …

Gibt es einen Arbeitsschritt beim Backen, der Dich besonders fordert?

Ja! Das ist mein wohl niemals endender Kampf mit Jean-Claude Fondant. (lacht) Aber ich habe da meine ganz eigene Methode entwickelt, um meine Torten trotzdem schön einzudecken: Ich stülpe den Fondant einfach mit einem Roundhouse-Kick über meine Torte. (lacht)

Durftest Du als Hochleistungssportler überhaupt Kuchen essen?

Ab und zu durfte ich auch mal ein Stück essen. Allerdings sehr selten.            

Du warst bei der ersten Staffel "Dancing on Ice" dabei, nun bist Du unter die Promibäcker gegangen. Was ist leichter: Eiskunstlaufen oder Backen?

Beides war mit hartem Training verbunden, aber das Backen fiel mir doch etwas leichter.

Was ist Dein Ziel bei "Das große Promibacken"?

Ich möchte den Zuschauern beweisen, dass man auch mit null Erfahrung eine tolle Torte backen und dekorieren kann. Einfach eine komplett andere und vor allem neue Seite von mir zeigen. Es wäre natürlich super, wenn nicht nur meine Bobfahrer-Qualitäten, sondern auch meine Torten goldmedaillenwürdig sind und ich am Ende den goldenen Cupcake holen kann. Falls ich vorher rausfliege, ist das aber auch nicht tragisch: Ich bin ein fairer Sportsmann und daher soll auch der Bessere gewinnen.