Zu ihren Einsätzen kam sie ursprünglich durch ihre Tätigkeit als freie Mitarbeiterin beim WDR. Später wechselte sie auch zu anderen Sendern. 1992 gründete sie ihre eigene Produktionsfirma "Cameo Concepts & Characters".

Seit 2019 ist sie mit ihrem Ehemann, dem Rechtsanwalt Peter Fissenewert verheiratet. Die Hochzeit fand auf Sylt statt.

Ulla Kock am Brink setzt sich als Unterstützerin und Botschafterin für die Gesellschaft des Deutschen Herzzentrums Berlin e.V. ein. Zudem engagiert sie sich für die "Yaowawit School Kapong" in Thailand, die die Opfer des Tsunami von 2004 unterstützt und Kindern aus armen Verhältnissen den Besuch der Schule ermöglicht.

Steckbrief von Ulla Kock am Brink:

Vorname Ursula Eva Maria
Nachname Kock am Brink
Geburtstag 10. Juli 1961
Geburtsort Mülheim an der Ruhr
Sternzeichen Krebs
Instagram @ullakockambrinkofficial

Nach diversen Moderationseinsätzen in SAT.1 zieht es sie erneut zurück zum Sender – aber diesmal als Bäckerin. Gegen ihre Konkurrenten tritt sie bei "Das große Promibacken" 2020 in der 4. Staffel an.

Warum machst Du bei "Das große Promibacken" mit?

Ich mag den Satz: wann hast du zu letzten Mal etwas zum ersten Mal gemacht. Ich bin jetzt in dem Alter, wo man sich ab und zu solche Fragen stellt. Es ist nicht so, dass ich eine Bucketlist oder sowas habe. Aber es ist eine reizvolle Aufgabe, etwas zu lernen, was man vorher definitiv nicht konnte. Es bereichert mich!

Wann hast Du das erste Mal einen Kuchen gebacken?

Hier beim Promibacken! Vorher habe ich zwölf Tage Coaching gehabt. Dort habe ich die ersten Schritte getan.

Hast du als Kind niemals mit deiner Mutter gebacken?

Ich habe meiner Mutter eher beim Kochen zugeguckt, denn ich habe eine totale Affinität zum Kochen. Ich liebe es! Meine Mutter hat z.B. Birnentarte gebacken. Aber beim Backen habe ich nie zugeschaut, weil ich dachte, wie langweilig, da macht sie einen Teig, schmeißt ein paar Birnen und ein bisschen Zucker rein und hinterher frisst der Hund, der in der Küche einbricht, den Kuchen.

Auf einer Skala von 1 bis 10: Wie groß war Dein Backvermögen, bevor Du zu "Das große Promibacken" gekommen bist?

Eineinhalb…

…dann ist diese Sendung ja so oder so ein Gewinn für dich…

Ich habe mir tatsächlich eine Küchenmaschine gekauft. Nach der Erfahrung in dieser Sendung traue ich es mir zu, eigenständig eine Torte oder einen Kuchen zu backen.

Hast du beim Coaching einen Moment gehabt, wo du gedacht hast, das war eine Schnapsidee mit dem Backen?

Ja! Am ersten Tag fand ich das furchtbar, am zweiten, dritten und vierten auch. Ab Tag fünf dachte ich, ok, du weißt jetzt, wie man die Küchenmaschine bedient. Du weißt, was eine Buttercreme ist, dass die Kuvertüre nur 31 Grad haben darf. Ich habe gelernt, dass man eine gut durchgebackene Torte an einem Schmatzgeräusch erkennen kann, an der Stäbchenprobe und am Wackeltest.

Du bist ja ganz frisch verheiratet – wie war eure Hochzeitstorte?

Bei der standesamtlichen Hochzeit haben im Beachhouse auf Sylt direkt am Strand gefeiert. Das Wetter war perfekt: 33 Grad – für Sylter Verhältnisse unfassbar! Wir haben uns eine Hochzeitstorte mit unserem Hochzeitslogo fertigen lassen. Und was haben wir gemacht? Dessert bestellt und die Torte im Kühlschrank vergessen! Jan Scharfe vom Beachhouse brachte uns dann zwei Tage später die Torte – er hatte sie auch vergessen.

Was ist Dein Ziel bei "Das große Promibacken"?

Mein Ziel ist, dass ich die Aufgaben erfülle – nach bestem Wissen und Gewissen. Dass ich mich konzentriere und ein Gefühl für den Teig und den Ofen bekomme. Ich würde mich freuen, wenn ich drei bis vier Sendungen überlebe – das Back-Team ist wirklich gut! Die machen tolle Sachen im dekorativen Bereich. Da sind mir einige weit überlegen. Aber ich versuche das mit Geschmack zu kompensieren.