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Was macht die Faszination dieser Geschichte aus?
Barry Atsma: "Das Faszinierende ist (in Zeiten einer Pandemie aber auch eine große Herausforderung), dass es oft nicht leicht ist, die Wahrheit zu finden. Geschichten sind oft komplex, mit vielen verwirrenden Seiten, die es schwer machen, zu entscheiden, was wahr ist und was nicht. Das Problem ist auch, dass es leider mehr und mehr Menschen gibt, die bewusst damit spielen. Diese Leute nutzen bewusst die verwirrende Wirkung von sozialen Medien. Darüber handelt auch unsere Geschichte. Das macht es sehr aktuell und wichtig." 

Kannten Sie das Original vorher? Wem hätten Sie geglaubt?
Barry Atsma: "Das Original habe ich mir natürlich als Vorbereitung angeschaut und ich fand es interessant, zu bemerken, dass – obwohl ich wusste, wer lügt – ich trotzdem alle zehn Minuten jemand anderem geglaubt habe und anfing, zu zweifeln, ob die englische Version einen anderen Verlauf nimmt als unsere Version. Ich hoffe, dass unsere Serie dasselbe beim deutschen Publikum auslöst. Dass ständig eine andere Person glaubhafter wirkt als die vorherige." 

Warum wollten Sie diese Rolle unbedingt spielen?
Barry Atsma: "Genau wegen der Vielfältigkeit meiner Figur. Hendrik ist ein sehr komplexer Mann. Er hat seine Frau verloren, versucht ein guter Vater für seinen Sohn zu sein, ist ein erfolgreicher Arzt, aber auch eine einsame Seele mit Geheimnissen, die nur seine Frau kennt. Und dieser Mann kommt plötzlich in eine extreme Situation und wird einer Vergewaltigung beschuldigt. Jeder, er auch, ist total überrascht. Wie Hendrik unter diesem extremen Druck reagiert, ist für mich als Schauspieler eine sehr interessante Herausforderung."

Die Serien-Gegenspielerin: 3 Fragen an Felicitas Woll

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