Rechtsextreme instrumentalisieren es, um gegen die angebliche "Asylantenflut" zu mobilisieren. Deutschland nimmt als eines der reichsten Länder der Erde im europäischen Vergleich aber immer noch relativ wenige Kriegsflüchtlinge auf. "Eins gegen Eins"-Moderator Claus Strunz stellt deshalb am Dienstag, 3. September 2013, um 23:20 Uhr in SAT.1 die Frage:

"Nein", sagt Joachim Herrmann. Der bayerische Innenminister: "Erpressung als Mittel, um Asylrecht zu erhalten, ist völlig indiskutabel!" Unterstützung bekommt er vom Schweizer Journalisten Philipp Gut: "Die Kriminalität steigt im Umfeld von Asylbewerberheimen stark an, das darf man nicht ignorieren."

"Ja", sagt hingegen Katja Kipping. Die Bundesvorsitzende der Linke ist der Meinung: "Die waffenexportierenden Länder wie Deutschland tragen eine Mitverantwortung für die Kriege und dadurch verursachten Flucht der Menschen auf der ganzen Welt. Schluss mit den Schikanen gegen die Asylbewerber!"

Schauspielerin Annabelle Mandeng stimmt ihr zu: "Deutschland hat wegen seiner Geschichte eine besondere Verantwortung gegenüber Verfolgten."