Eins gegen Eins
Mo 26.03.2012, 23:30

Thema: Feminismus und Frauenquote - geht die Emanzipation langsam zu weit?

Ein neuer Paukenschlag in Sachen Gleichstellung bewegt das Land: Die EU droht damit, bis zum Sommer per Gesetz eine Frauenquote vorzuschreiben. Wenigstens ein Drittel der Führungspositionen müssten dann mit Frauen besetzt werden. Derzeit sind europaweit nur 13,7 Prozent der Aufsichtsrats- und Vorstandsmitglieder weiblich. Doch wollen Frauen überhaupt als Quotenfrau Karriere machen? Und wer sorgt dann dafür, dass Männer nicht diskriminiert werden?

 Schon lange beobachtet die Wissenschaft eine einseitige Fokussierung auf weibliche Belange: Von der Brustkrebsvorsorge bis hin zum Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend – vergleichbares für Männer gibt es nicht.

Claus Strunz stellt deshalb die Frage: Geht die Emanzipation langsam zu weit?

Ganz klar „Ja“ sagt der Experte für Geschlechterforschung Professor Gerhard Amendt „Männer haben den Kampf gegen den Feminismus verpasst“ Unterstützt wird er von Schauspieler Mathieu Carriere. Keineswegs zu weit geht die Emanzipation der stellvertretenden Bundesvorsitzenden von „Die Linke“ Katja Kipping. „Männer müssen von ihren Rollenklischees ablassen“. Und Kabarettistin Desiree Nick fragt sich gar, wie Frauen überhaupt überleben konnten, wenn Männer schon bei so wenig Gleichstellung von Panikattacken heimgesucht werden.

„Eins gegen Eins“ immer montags um 23:30 Uhr in Sat1.

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