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Was ist das Schöne am älter werden?
Judd Hirsch: "Ich finde nichts Schönes am älter werden. (lacht) Ich sehne mich immer nach allem zurück, das ich durchlebt habe. Ich glaube, du solltest versuchen, alles was du liebst, so lange wie möglich zu tun. Ich lebe also immer noch so wie früher, nur dass es immer weitergeht. Ich mag keinen Stillstand."

Würden Sie gerne unsterblich sein?
Judd Hirsch: "Wenn ich eine Freundin hätte, die es ebenso wäre." (lacht).

Gibt es eine bestimmte Zeit, in der Sie gerne gelebt hätten?
Judd Hirsch: "Ich habe oft darüber nachgedacht. Ja. In meinem ganzen Leben habe ich Kriege miterlebt, den Zweiten Weltkrieg, Korea-Krieg, diesen und jenen Krieg. Ich hatte nie eine Zeit des Friedens in meinem Leben. Mein Wunsch wäre, in einer Zeit zu leben, in der es noch keinen Krieg gab."

Was hat Sie an "Forever" gereizt?
Judd Hirsch: "Mir hat der Charakter gefallen. Er passt sehr gut zu mir. Sie haben ihn fast so aufgebaut, wie ich bin. Mein Alter, woher ich komme... Aber am aller meisten hat mich interessiert, dass meine Serienfigur adoptiert wurde. Die Pilot-Folge zeigt mich als Baby. Ich denke manche wussten nicht, dass Henry mein Vater, mein Adoptiv-Vater ist. Das war der Grund, aus dem ich mich für die Serie entschied. Als ich das Skript las, dachte ich mir: 'Wow, wir werden bis in den Zweiten Weltkrieg zurückgehen und zu Momenten, die in der heutigen Weltgeschichte stattfinden'."

Was ist die größte Lebensweisheit, die Abe versucht Henry beizubringen?
Judd Hirsch: "Mehr im Jetzt zu leben, anstatt ständig mit Schwierigkeiten zu rechnen. Ausgelassener zu sein und manchmal das Risiko mit anderen Menschen einzugehen. Er mag es nicht Beziehungen einzugehen. Er mag es nicht irgendetwas von sich preiszugeben, da er immer denkt, es könnte gefährlich sein."