Oft ist die Gefahr gar nicht bewusst. Doch in vielen elektrischen Geräten stecken potenzielle Brandherde. Und damit sind nicht nur offensichtliche Gefahren wie Bügeleisen, Herdplatten und Kerzen gemeint.

Es gibt einige Fallen, die man nicht vermutet:

Zum einen können Mehrfachsteckdosen ein Feuer-Risiko darstellen. Normalerweise haben sie eine Leistungsgrenze von 3.500 Watt. Doch wenn zu viele Geräte angeschlossen sind, kann es zu einer Überlastung kommen und der Verteiler in Brand gesetzt werden. Auch Staub kann in Steckdosen ein großes Risiko darstellen.

Außerdem solltet ihr auf Lampen, die mit Papier oder Stoff umhüllt sind, aufpassen. Oft entstehen Temperaturen um die 400 Grad, was wiederum ein Feuer entfachen kann.

Habt ihr euren Fernseher oder die Musikanlage oft im Stand-by-Modus?

Das ist leider gar nicht so ungefährlich! Die durchgehende Spannung kann zu einem Kurzschluss und einer Überhitzung führen. Sind brennbare Gegenstände in der Nähe, entsteht ein Brand schneller als man denkt.

Des Weiteren nutzen sich viele Kabel durch den täglichen Gebrauch ab und dadurch geht das Kunststoffgehäuse kaputt. Auch hier kann eine versteckte Brandgefahr lauern.

Dazu können Wäschetrockner echte Übeltäter sein. Durch ihre wechselnden Temperaturen und die Feuchtigkeit im Innenraum kann durch einen Kurzschluss ein Brandrisiko entstehen.

Rund 40 Prozent der Brände des vergangenen Jahres waren auf Elektrizität und Überhitzung von Elektrogeräten zurückzuführen.

Wer das Feuer-Risiko reduzieren möchte, sollte regelmäßig ältere Elektrogeräte und Kabel kontrollieren. Sobald ihr einen Defekt bemerkt, ist Austauschen angesagt!