Am Wochenende fand der Eurovision Song Contest 2018 statt und Netta aus Israel gewann den diesjährigen Grand Prix. Michael Schulte erreichte für Deutschland den vierten Platz - die beste Platzierung nach dem Sieg von Lena Meyer-Landrut im Jahr 2010.

Kurz vor dem ESC-Finale wurde eine Studie veröffentlicht, die besagt, dass sich alle teilnehmenden Länder glücklich fühlen müssten. Und zwar nur genau deswegen: Dabeisein ist alles!

Für die britische Studie untersuchte der Forscher Filippos Filippidis mit seinem Team den Zusammenhang zwischen der Lebenszufriedenheit und der ESC-Teilnahme. Zweimal im Jahr wird seit 1973 in sämtlichen europäischen Ländern eine Umfrage zum Thema Lebenszufriedenheit durchgeführt.

Für das Ergebnis haben die Forscher die im Mai gegebenen Antworten von über 160.000 Menschen zwischen 2009 und 2015 untersucht. Dabei kam heraus, dass alle Bürger aus Ländern, die am Eurovision Song Contest teilnahmen, um 13 Prozent zufriedener und glücklicher waren, als Nicht-Teilnehmer.

Die Lebenszufriedenheit stieg sogar nochmal um vier Prozent an, wenn das eigene Land im Finale zehn Plätze weiter vorne landete. Kann es denn möglich sein?

Bevor wir jetzt in noch mehr ESC-Hysterie verfallen: Die Forscher stellten auch klar, dass es sich hierbei nur um eine beobachtete Wechselbeziehung handelt und nicht um einen wissenschaftlich belegten Zusammenhang.

Wir freuen uns trotzdem über Platz 4!