Obwohl die Stadt Toronto zu den sichersten Städten in Nordamerika gehört, gab es in den letzten Jahren immer wieder Verkehrsunfälle mit Toten. Um solche Vorfälle zu reduzieren, rief der Bürgermeister John Tory vor zwei Jahren das Projekt „Vision Zero“ ins Leben. Hier sollte es um Verbesserungen in Bildung, dem Bauwesen, Technologie und bei der Polizei gehen. Außerdem ging es um konkrete Maßnahmen im Straßenverkehr wie zum Beispiel Geschwindigkeitsbegrenzungen.

Doch leider konnte das Projekt bislang keine größeren Erfolge erzielen und es starben trotzdem 93 Fußgänger und Fahrradfahrer bei Verkehrsunfällen.

Jetzt haben einige Bewohner ihr eigenes Sicherheitsprojekt gestartet und sich bunte Schwimm-Nudeln an ihr Fahrrad geklemmt, damit Autos auch wirklich ausreichend Sicherheitsabstand zu ihnen halten.

Zusätzlich erkennt man die Fahrradfahrer auch besser. Zwar befürchtet die Stadt, dass die kreative Idee der Bewohner mehrere Unfälle produzieren könnte, aber die Bewohner sind begeistert.

Manchen reichte sogar die Pool-Nudel nicht und sie klemmten sich Holzbretter auf den Gepäckträger. Da kann sich der Autofahrer auf alle Fälle über eine große Macke freuen - das steht schon mal fest.