Viele Tiere sind intelligenter, als man vielleicht denkt. Erst kürzlich haben australische Forscher herausgefunden, dass Honigbienen gut in Mathe sind. In mehreren Versuchen stellten sie fest, dass die Insekten das abstrakte Konzept der Null erkennen. Die Bienen begriffen, dass ein leeres Bild einen niedrigeren Zahlenwert hat als ein Bild mit einem oder mehr Punkten. Normalerweise verstehen das Kinder erst mit vier Jahren.

Besonders Raben zeigen mit ihren Fähigkeiten, dass sie nicht auf den Kopf gefallen sind. Zum einen passen sie ihre Kommunikation an das Publikum an. Wenn sie in Gefahr sind, passen sie ihre Hilfeschreie darauf an, ob ein Freund oder ein Feind in der Nähe ist. Außerdem tun Raben immer so, als ob sie nur auf sich achten würden. Doch in Wirklichkeit beobachten sie ihre Umgebung und Artgenossen ganz genau. Besonders wenn um dessen Beute geht. Mittlerweile haben viele Raben auch eine neue Technik entdeckt, um ihre geliebten Nüsse zu knacken. Sie lassen doch tatsächlich ein Auto darüberfahren. Ganz schön ausgefuchst!

Delfine gelten schon lange als hochintelligente Tiere und haben eine große soziale Kompetenz. Sie haben positive und negative Empfindungen und Emotionen. Männliche Delfine pflegen Freundschaften über Jahre und kennen sich sogar beim „Namen“. Sie gehören auch zu den wenigen Tieren, die sich selbst im Spiegel erkennen.

Auch Pottwale achten sehr auf ihre Artgenossen und helfen sich bei Bedrohung gegenseitig. Während der Jagd teilen sie sich zudem die Aufsicht über den Nachwuchs. Die Jagd nach der Beute verläuft immer nach einem besonderen Verfahren. Der Pottwal schreit das Tier mit einem Schalldruck von mehr als 200 Dezibel an und betäubt das Opfer dadurch kurzzeitig. So kann er es in Ruhe fressen.

Tja von manch einem Tier, könnte sich der ein oder andere Mensch bestimmt noch eine Scheibe abschneiden! :)