Langsam, leidenschaftlich, schnell oder lang: Wenn es zum Sex kommt, sind die Geschmäcker verschieden. Doch es zeichnet sich mal wieder ein neuer Trend ab: Slowsex. Diana Richardson widmet dem ein ganzes Buch und schwört auf die entschleunigte Form der Liebe. Alltagsstress und die allgemeine Hektik führen demnach oft dazu, dass Paare sich nicht genug Zeit für das Liebesspiel nehmen und dadurch intensive Gefühle untergehen. Generell sollte man laut Richardson für die intime Zeit im Bett mindestens eine Stunde einplanen. Dabei ist der Orgasmus zweitrangig. Beim „Slowsex“ konzentrieren sich beide Partner auf die erogenen Zonen und versuchen, neue Lüste zu erwecken. Wie das funktioniert? Ganz einfach in drei Schritten:

1.       Gezielte Berührungen

Ganz am Anfang wird sich erstmal rangetastet. Dabei wird der Körper des Partners mit den Händen durch sanfte Berührungen erkundet und zärtlich massiert. Die Geschlechtsregionen sollten dabei zunächst ausgelassen werden. Als kleine Besonderheit sollte man stets den Augenkontakt suchen, Küssen bleibt aber erstmal aus.

2.       Langsame Luststeigerung

Im nächsten Schritt tauscht man die Hände durch die Lippen aus und gleitet damit sanft über den gesamten Körper. Durch die sanften Küsse wird die Lust noch weiter gesteigert und die erogenen Zonen gereizt. Das Eindringen sollte zu diesem Zeitpunkt noch vermieden werden, um den Höhepunkt hinauszuzögern.

3.       Der Höhepunkt

Obwohl es bei der Sex-Methode weniger um das eigentliche Eindringen geht, kann dies der Abschluss des Liebesspiels sein. Wichtig dabei: Die Bewegung ist zunächst ganz langsam und wird erst mit der Zeit immer intensiver. Nach dem Sex sollte sich ein Paar auch noch Zeit nehmen und nicht sofort in die Alltagshektik zurückkehren. Das Austauschen und die gemeinsame Kommunikation sind wichtig, damit es beim nächsten Mal noch besser wird!