Unsere Urahnen wussten bereits wie wichtig das Küssen fürs Überleben ist und fütterten mit dieser Technik ihre Kleinkinder. Es hat nicht lange gedauert, bis auch sie herausfanden, dass sich rund ums Küssen ein warmes Gefühl bildet und es einen glücklich macht. Bis heute ist uns dieses Phänomen verblieben. Für die Beziehung ist die Lippenaction ebenso wichtig: Psychologen gehen davon aus, dass Paare, die sich nicht mehr küssen, innerlich schon dabei sind sich zu trennen.

2 bis 3 Küsse verteilt der durchschnittliche Deutsche täglich, und eigentlich geht da doch mehr oder? Ob es nun ein Wangenkuss, ein Bruderkuss oder der leidenschaftliche Kuss mit dem Partner ist – sie begleiten uns durch den Tag und lassen unsere Glückshormone frei.

Und dabei ist küssen nicht mal nur den Menschen vorbehalten: Es gibt Affen und sogar Fische, die sich küssen.

In den vergangenen Jahrzehnten spürten Wissenschaftler den chemischen Grundlagen von Küssen im Körper nach. Dabei kam heraus: Die Lust aufs Küssen entsteht durch das Zusammenspiel einer Vielzahl von Hormonen - und das ist nicht nur schön, sondern hat offenbar auch Vorteile für die Gesundheit.

Forscher haben herausgefunden, dass man durchs Küssen länger lebt und generell ein glücklicheres Leben führt. Dies läge daran, dass beim Küssen die Pulsfrequenz steigt und der Stoffwechsel sich nach und nach verbessert. Vielküsser leiden dadurch seltener an Bluthochdruck oder Depressionen. Auch soll der ausgetauschte Speichel gut für das Immunsystem sein und es dauerhaft stärken. Und dann gibt es noch ein weiteres Plus: Faltencremes werden überflüssig, denn beim Küssen werden 34 unterschiedliche Gesichtsmuskeln angeregt, was die Haut strafft.

Außerdem ist es wissenschaftlich bestätigt, dass Menschen, die sich morgens nochmal zum Abschied küssen, beruflich erfolgreicher sind und weniger Unfälle bauen. Also: Ran an die Lippen!