Kann zu viel Glück wirklich unglücklich machen. Laut den Ergebnissen mehrerer Studien entspricht diese verrückte Aussage wirklich der Wahrheit.

Zum einen untersuchten Forscher der Universität Texas den Zusammenhang zwischen Kreativität und unserer Stimmung. Dabei kam heraus, dass wir weniger kreativ handeln, wenn wir ein intensives Glücksgefühl erleben.

Wenn wir uns in weniger glücklichen Phasen befinden, können wir uns kreativer entfalten.

Wissenschaftler der University of Virginia erforschten über drei Wochen das Stimmungsverhalten von 350 Studenten in Japan, Korea und den USA. Die Teilnehmer mussten täglich ihre Stimmung und ihre positiv und negativ gemachten Erfahrungen angeben. Nach dem Zeitraum fanden die Forscher heraus, dass negative Erfahrungen nach zu vielen Glücksmomenten viel schlimmer wahrgenommen und schlechter akzeptiert wurden.

Zum anderen ergab eine Studie, dass zu viel Glück zu einem leichtsinnigem Verhalten führt. Glückliche Menschen fassen schneller Vertrauen, würden sich risikoreicher verhalten und es leichter in allen Lebensbereichen übertreiben.  Das wiederum kann schneller zu bitteren Enttäuschungen führen.

Tja, vielleicht sollten wir gar nicht immer danach streben, glücklich zu sein – sondern mit unserem Leben zufrieden sein, wie es gerade ist.