Psychologie für den Alltag

Psychologie ist nicht nur was für Psychologen und Wissenschaftler: Auch wir, die wir nicht unbedingt Psychologie studiert haben, können von psychologischen Erkenntnissen profitieren. Bei uns im SAT. 1 Frühstücksfernsehen erfährst du deswegen, wie du dir Alltagspsychologie zu Nutzen machen kannst. Zusätzlich informieren wir dich auch über psychische Erkrankungen und was dahinterstecken kann.

Alles zum Psyche und Psychologie

Als empirische Wissenschaft ist es das Ziel der Psychologie, den Menschen und sein Erleben und Verhalten zu erkunden. Wörtlich übersetzt heißt Psychologie Seelenkunde und das passt auch ganz gut. Schließlich möchten Psychologen verstehen, was den Menschen beschäftigt und befassen sich so mit seinem Inneren sowie psychischen und seelischen Störungen. Letzteres bezeichnet alle jenes Verhalten und Denken, das nicht der Norm entspricht. Zu den psychischen Erkrankungen zählen beispielsweise Depressionen, Essstörungen, Angststörungen oder Phobien.

Erkenntnisse aus der Psychologie für den Alltag

Auch ihr könnt für euren Alltag von psychologischen Erkenntnissen profitieren: Wir beim Frühstücksfernsehen verraten dir, wie du das anstellst. Wir berichten über die neusten Studien und Forschungsergebnisse – immer leicht verständlich auf den Punkt gebracht – damit ihr die Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung auf euer Leben anwenden könnt. Eine Studie, die belegt, dass Männer Frauen psychisch krank machen, kann euch zum Beispiel dabei helfen, euer Beziehungsleben so anzugehen, dass beide Partner glücklich und entspannt sind. Oder hättet ihr gedacht, dass Männer doppelt so viel lügen wie Frauen? Wir haben kuriose Studien und Fakten aus dem Alltag für euch – und geben euch Ratschläge, wie ihr Alltagsproblemen mit ein paar psychologischen Kniffen leichter angeht. Unsere Experten geben zum Beispiel Ratschläge für den besten Umgang mit Teenagern in der Pubertät, oder haben Tipps parat, wie ihr besser einschlafen könnt.

Hilfe bei psychischen Erkrankungen

Die Ursachen für psychische Probleme sind genauso vielfältig wie deren Ausprägung. Manchmal ist es schwer, eine psychische Erkrankung als solche wahrzunehmen, da auch die Symptome vielfältig sind und sich bei jedem Betroffenen unterschiedlich ausprägen können. Wenn du den Verdacht hast, dass du – oder jemand, der dir nahesteht – unter einer psychischen Erkrankung leiden könntest, solltest du immer das Gespräch zu anderen suchen. Ist die Hürde, sich einem Psychologen anzuvertrauen noch zu groß, kann auch schon ein Gespräch mit dem Allgemeinarzt helfen. Und auch, wenn das noch zu schwierig erscheint, hilft sprechen: Vertrau dich einer nahestehenden Person an. Du musst deine Probleme nicht alleine tragen. Es ist okay, sich Hilfe zu suchen – es ist sogar wichtig, für dich und alle, denen du am Herzen liegst.

Welche verschiedenen Therapieformen gibt es?

Solltest du dich für eine Therapie entscheiden, gibt es fünf wissenschaftlich anerkannte Verfahren, die je nach Erkrankung und Zielsetzung für dich in Frage kommen können:

  • Verhaltenstherapie: Therapeut und Patient analysieren das Problem und erarbeiten neue Verhaltensweisen, um alte Verhaltensmuster zu durchbrechen. Oft bekommt der Patient kleine Alltagsaufgaben, in denen er die neu erarbeiteten Verhaltensweisen in der Praxis anwenden soll.
  • Analytische Psychotherapie: Dieses Verfahren geht auf Siegmund Freud und die Psychoanalyse zurück. Ziel ist, dass sich der Patient Verdrängtes bewusstmacht.
  • Tiefenpsychologische Psychotherapie: Ähnlich wie bei der Psychoanalyse beschäftigt sich das tiefenpsychologisch fundierte Verfahren mit dem Unbewussten. In den Sitzungen sollen nicht gelöste Traumata oder innere Konflikte aufgearbeitet werden.
  • Gesprächspsychotherapie: Dieses Verfahren wird auch klientenzentrierte Psychotherapie genannt. Hier steht die menschliche Tendenz sich positiv zu entwickeln im Vordergrund. Obwohl die Gesprächspsychotherapie von der Wissenschaft anerkannt ist, wird sie von den gesetzlichen Krankenkassen allerdings (noch) nicht als erstattungsfähig eingestuft.
  • Systemische Psychotherapie: Dieser Begriff dient als Sammelbezeichnung für eine Vielzahl an therapeutischen Verfahren. Einen einheitlichen Therapieablauf gibt es daher nicht. Zentral für diese systematischen Verfahren ist allerdings, dass nicht nur der Patient im Mittelpunkt steht, sondern sein gesamtes Umfeld einbezogen wird. Auch die systemische Psychotherapie ist von der Wissenschaft anerkannt, wird aber in Deutschland (noch) nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Hier beim Frühstücksfernsehen informieren wir dich über die verschiedensten Bereiche der Psychologie und geben viele Tipps und Ratschläge. Brauchst du akut jemanden zu reden, kannst du dich immer kostenfrei und anonym an die TelefonSeelsorge wenden: 0800/111 0 111 oder 0800/111 0 222, www.telefonseelsorge.de.

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