Frühstücksfernsehen

Die Kälte ist vorbei und die Sonne lässt sich auch mal wieder blicken! Deshalb zieht es immer mehr Menschen ins Freie und das genau in der Hochphase des Gemeinen Holzbocks. Diese Zeckenart ist dafür bekannt, dass sie die FSME-Viren übertragen. Und mit dieser Erkrankung ist nicht zu spaßen!

Was ist FSME?

FSME ist eine durch Zecken übertragene Virus-Erkrankung, die in verschieden schweren Stadien verlaufen kann. Dabei kann es zu einer Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute kommen. Falls die Krankheit ausbricht, geschieht dies innerhalb von zwei Wochen nach dem Zeckenstich. In den seltensten Fällen treten die Symptome erst nach vier Wochen auf.

So wird das FSME-Virus übertragen

Die kleinen Biester tragen die FSME-Viren in ihren Speicheldrüsen, sodass es beim Biss sofort zu einer Infektion kommen kann! Zecken, die das FSME-Virus in sich tragen, kamen bisher nur im Süden Deutschlands vor. Allerdings konnten Forscher eine Ausbreitung bis in den Norden feststellen.

Zecke im Gras

FSME kann über Ziegenmilch übertragen werden

Schon früher waren Weidetiere häufiger Überträger der Erkrankung. Seit etwa zwei Jahren blüht der Weide-Verbreitungsweg wieder auf. Somit sind Rohmilchprodukte auch potenzielle Überträger von den Viren. Deshalb raten nun einige Forscher, dass man Rohmilchprodukte aus Ziegenmilch in Risikogebieten meiden sollte. Ziegen und Schafe sind dabei häufiger betroffen als Kühe!

FSME-Impfung

Wie kann man sich davor schützen? Ärzte empfehlen eine Impfung. Dabei werden inaktivierte Viren in den Muskel gespritzt. Mindestens drei Impfungen sind nötig, um vollständig für ein Jahr geschützt zu sein. Danach muss die FSME-Impfung regelmäßig aufgefrischt werden. Diese Impfung schützt dich auch vor einer Übertragung durch Rohrmilch. Der Impfstoff gilt als sehr gut verträglich und wird sogar bei Kindern ab dem dritten Lebensjahr geimpft.