Bei der Prämenstruelle Dysphorische Störung haben Frauen in der zweiten Zyklushälfte, also etwa zwei Wochen vor der Periode, nicht nur körperlichen Beschwerden wie Bauchkrämpfe oder Rückenschmerzen. Bei ihnen kommt eine psychische Komponente hinzu. Sie sind während dieser Zeit sehr gereizt, weinerlich und teilweise aggressiv. Das Erstaunliche ist, dass sie sich in dieser bestimmten Zeit vollkommen anders verhalten als sonst. Mit Beginn der Menstruation ist sofort wieder alles beim Alten. In sehr seltenen Fällen führt die Erkrankung sogar zu Depressionen und endet mit Selbstmordgedanken.

Was ist die Ursache für PMDS?

Viele Wissenschaftler nehmen an, dass die Betroffenen sensibler auf die natürlichen Hormonschwankungen im Menstruationszyklus reagieren. Demnach verarbeiten die Frauen mit PMDS die Hormonsignale im Gehirn anders. Warum manche Frauen so viel sensibler auf diese Signale reagieren als andere, ist unklar.