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Frühstücksfernsehen

Frisch oder tiefgekühlt: Wir verraten, welches Gemüse besser ist!

Staffel 126.10.2017 • 07:00

Frisch ist nicht immer gleich besser! Gesundheits-Expertin Charlotte Karlinder weiß, wann man besser Gemüse aus der Tiefkühltruhe nimmt!

Gemüse aus der Tiefkühltruhe hat ja eher einen schlechten Ruf, das Gerücht hält sich hartnäckig, dass der Anteil von gesunden Vitalstoffen bei frischer Kost höher ist. Das ist aber so pauschal nicht richtig. In manchen Fällen ist gefrorenes Gemüse dem frischen sogar überlegen. Denn: Frisch bedeutet nicht frisch gepflückt. Der Weg von der Ernte bis in den Supermarkt ist zum Teil sehr lang. Gerade bei nicht regionalen Produkten. Speziell für Vitamin C wird es dann kritisch. Es reagiert auf Licht, Sauerstoff und Wärme. Eher ungünstig bei langen Transportwegen.

Das empfindliche Vitamin C steckt in grünen Bohnen und Spinat, darum sind diese beiden Gemüsesorten sogar besser aus der Tiefkühltruhe als in Frisch. Direkt nach der Ernte wird das Gemüse schockgefrostet auf minus 30 bis 50 Grad. Der Abbau der Vitamine wird so verhindert und die Inhaltsstoffe bleiben über einen längeren Zeitraum erhalten. Deshalb empfiehlt es sich auch, den Einkauf in einer Kühltasche nach Hause zu bringen, damit es nicht auftaut.

Tiefkühlkost sollte auch nicht aufgetaut und anschließend im Kühlschrank oder bei Zimmertemperatur für längere Zeit gelagert werden. Sobald es nämlich aufgetaut ist, setzt der ganz normale Verderb-Prozess ein. Wie bei frischem Gemüse, das bei Zimmertemperatur schnell seine gesunde Wirkung verliert.

Daher gilt: Wenn Sie noch nicht wissen, wann Sie den Spinat oder die Bohnen zubereiten wollen, nehmen Sie lieber die gefrostete Variante.

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