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Frühstücksfernsehen

Mit diesen Tricks sammelt ihr schnell Sympathiepunkte!

Staffel 131.07.2017 • 01:00

Es gibt ja Menschen, die werden einfach von allen gemocht. Aber was ist ihr Geheimnis? Charlotte Karlinder verrät Tricks aus der Psychologie, mit denen man ganz einfach Sympathiepunkte sammeln kann.

Es scheint Menschen zu geben, die einfach von allen gemocht werden. Was ist ihr Geheimnis und können wir davon auch eine Portion haben? Allerdings! Wir verraten, wie ihr massig Sympathiepunkte sammeln könnt.

1. Schon bei der Begrüßung lassen sich ganz leicht die ersten Sympathiepunkte sammeln: Sprecht euer Gegenüber – wann immer es geht – mit dem Namen an, denn der ist ein wichtiger Bestandteil seiner Persönlichkeit. Jeder von uns hört wohl kaum etwas so gern wie den eigenen Namen. Werden wir damit angesprochen, fühlen wir uns wertgeschätzt.

2. Versucht nicht krampfhaft, die Superhipsterin oder Überperfekte zu geben. Das schüchtert andere ein. Und es schafft Distanz statt Sympathie, wenn man nur seine Erfolge und sein Können auflistet. Im Bewerbungsgespräch oder beim Date zum Beispiel offen anzusprechen, dass man nervös ist, zeugt von Größe und ist charmant, weil das jeder nachvollziehen kann. Gut, vorm neuen Chef solltet ihr vielleicht nicht direkt mit einer Spice-Girls-Schwärmerei loslegen, aber spätestens vor den Kollegen müsst ihr die nicht länger verbergen.

3. Ob in der Kneipe oder im Meeting — es kommt immer gut rüber, viele Fragen zu stellen. Aktives Zuhören ist der Erfolgsschlüssel. Legt den Fokus nicht auf euch selbst, sondern hört dem Gesprächspartner bewusst zu und zeigt Interesse. Also: Nicht schweigend dasitzen, aber auch nicht ständig diejenige sein, die ohne Pause Schenkel­klopfer-Geschichten raushaut. Es zeigt Größe, auch anderen das Rampenlicht überlassen zu können.

4. Man bittet um einen kleinen Freundschaftsdienst und – schwups – klettert man auf der Beliebtheitsskala nach oben. Ja, dieses als Benjamin-Franklin-Effekt bekannte Prinzip funktioniert tatsächlich. Schon der Gründungsvater der USA hatte erkannt: Man trickst damit das Gehirn des anderen aus. Dort ist gespeichert, dass wir nur Menschen einen Gefallen tun, die wir nett finden.

5. Berühren wir andere, wirkt das anziehend. Gemeint ist natürlich kein aufdringliches Angrabschen, sondern die sanfte und unauffällige Variante. Wenn ihr beispielsweise eine Person bei der Begrüßung kurz am Oberarm anfasset, kann das einen positiven Eindruck hinterlassen. Und: Wollt ihr einem Kunden oder einem Vorgesetzten etwas verkaufen, setzt euch ihm nicht gegenüber, sondern direkt daneben – Schulter an Schulter. Das wirkt sofort viel freundlicher.

6. Niemand mag Ärger und Zoff, logisch. Komplett vermeiden lassen sich Konflikte trotzdem nicht. Doch selbst beim Streiten könnt ihr noch eine gute Figur machen. Wenn jemand tobend auf euch einredet, schimpft bloß nicht unkontrolliert zurück! Wer mit ebenso viel Aggression wie sein Gegenüber agiert, hat schon verloren. Atmen Sie stattdessen ganz bewusst dreimal tief ein und wieder aus. So können Sie Ihre Gefühle schnell wieder steuern und bleiben beherrscht.

7. Das größte Geheimnis hinter einer Wow-Ausstrahlung ist immer die ­Zufriedenheit mit sich selbst. Und auch diese kann man trainieren: Jeder hadert mal mit sich, seiner Figur oder der Frisur und hat mal einen schlechten Tag. Versuchen Sie trotzdem, nett zu sich selbst zu sein. Lächeln Sie sich und auch Ihren Fehlern strahlend entgegen. Denken Sie einfach daran: Herzen lassen sich leichter im Sturm erobern, wenn man auch sich selbst ins Herz geschlossen hat.