Frühstücksfernsehen

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So sprecht ihr mit euren Kindern richtig über den Terror!

Staffel 1

Ein furchtbarer Terrorakt hat Berlin mitten in der Vorweihnachtszeit erschüttert. Wie gehen wir damit um? Wir erklären wir das unseren Kindern?

20.12.2016 05:30 | 2:10 Min |

Der Terroranschlag in Berlin so kurz vor Weihnachten ist furchtbar genug – dazu stellt sich für viele Eltern die Frage: Wie erkläre ich diese grausame Tat meiner Tochter oder meinem Sohn? Mit Kindern über Terroranschläge zu sprechen, fällt nicht leicht, aber es ist wichtig, denn: Auch Kinder nehmen es wahr, wenn es Terroranschläge gibt – wie in Paris oder jetzt in Berlin. Eltern sollten das Thema also nicht versuchen zu umgehen, sondern ansprechen.

Es gibt ein paar einfache Regeln dafür. Zunächst gilt es zwischen Kleinkindern und Schulkindern zu unterscheiden. Erstere bis zu einem Alter von drei oder vier Jahren kann und sollte man von dem Thema fernhalten, ohne dass es auffällt, da sie die Informationen noch nicht unbedingt wahrnehmen und auch nicht aufnehmen können. Die Erzieher in den Kitas halten sich in der Regel daran, nicht vor den Kindern über Ereignisse wie diese zu sprechen und als Eltern kann man darauf achten, dass das Radio ausgestellt wird, wenn es zu diesen Themen kommt.

Bei Schulkindern kommen unweigerlich die Fragen. Und die wichtigste Regel ist: Alle Fragen beantworten, nichts unter den Teppich kehren. Kinder merken das sofort und das Gefühl, dass Ihnen nicht die Wahrheit gesagt wird, verunsichert und verängstigt sie erst recht. Stelle dich den Fragen und antworte ruhig aber wahrheitsgemäß, dass etwas Schlimmes passiert ist.

Aber: Und das ist die Regel Nummer 2, Psychologen sagen dazu „einen Kontext herstellen“: Sag‘ deinen Kindern auch dazu, dass die Täter verrückte und kranke Menschen sind, die es sehr selten gibt und es daher sehr unwahrscheinlich ist.

Regel Nummer 3: Setz‘ das Risiko ins Verhältnis: Erkläre deinem Kind, dass es zum Beispiel viel häufiger Autounfälle gibt – aber, dass man davor nicht jeden Tag Angst hat. Und: Ermuntere dein Kind, zu dir zu kommen, wenn es Angst hat und dass diese Angst auch normal ist aber ihm nichts passieren wird, da die Wahrscheinlichkeit extrem gering bis gar nicht vorhanden ist.

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