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Corona-Welle im Herbst? Ampel streitet über mögliche Regelungen

05.06.2022 • 15:54

Wie entwickelt sich die Corona-Pandemie im kommenden Herbst? Diese Frage stellt sich aktuell der Bundestag - der Ton wird in der Ampel-Regierung dabei immer rauer.

Wie entwickelt sich die Corona-Pandemie im kommenden Herbst? Diese Frage stellt sich aktuell der Bundestag. Angesichts einer möglichen neuen Herbst-Welle drängen die Grünen auf ein angepasstes Infektionsschutzgesetz. Die aktuell geltende Fassung läuft zum 23. September aus – der Ton wird in der Ampel-Regierung immer rauer.

 Uneinigkeit über Coronamaßnahmen bei FDP und Grünen

Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckhardt warf der FDP vor, die Debatte um ein geändertes Infektionsschutzgesetz zu "bremsen".
FDP-Politiker Wolfgang Kubicki bezeichnete daraufhin die Politik der Grünen als "angstbasiert".
Der Funke-Mediengruppe sagte Grünen-Chef Omid Nouripour: "Wir brauchen eine Einigung, so schnell es geht. Je früher wir auf den Herbst vorbereitet sind, desto besser ist es." Man dürfe die Fehler der letzten beiden Jahre nicht wiederholen. Nötig sei eine Rechtsgrundlage, bei der schnell auf eine Notlage reagiert werden kann.

Externer Ausschuss soll Umgang mit Herbst-Welle evaluieren

Bis zum 30. Juni soll ein externer Sachverständigenausschuss die Vorgaben im Rahmen der mehrere Monate lang geltenden epidemischen Lage von nationaler Tragweite evaluieren.
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hatte bereits erklärt, dass er umfassende Vorkehrungen für eine zu erwartende angespanntere Corona-Lage nach dem Sommer plane.

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