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Frühstücksfernsehen

Gesundheitsgefährdend: Schlechtes Zähneputzen schwächt das Immunsystem!

07.03.2018 • 07:00

Nicht richtig Zähneputzen ist nicht nur schlecht für die Zähne: Es drohen dadurch sogar Frühgeburten, Demenz und Herzkrankheiten. Gesundheits-Expertin Charlotte Karlinder weiß, warum.

Studien belegen: Wer sich nicht regelmäßig die Zähne putzt, riskiert Frühgeburten, Demenz und Herzkrankheiten! Dass es nicht gerade gesund ist, sich nicht die Zähne zu putzen, ist vermutlich jedem bewusst. Allerdings nicht nur für die Zähne! Für eine Studie haben sich Testpersonen zwei Wochen lang nur die Hälfte ihrer Zähne geputzt, die andere Hälfte wurde während des Putzens mit einem Gummischutz bedeckt. Schon nach einer Weile konnten die Ärzte erschreckende Auswirkungen der Mundhygiene feststellen

Aber nicht nur das: Auch das Immunsystem der Testpersonen war geschwächt! Durch die Entzündung des Zahnfleischs, die aus der fehlenden Hygiene resultierte, waren die weißen Blutkörperchen, die bei der Abwehr von Infektionen eine zentrale Rolle spielen, deutlich weniger effektiv Dauerhafte Entzündung dieser Art könnte nicht nur dazu führen, dass Zähne aus dem kranken Zahnfleisch ausfallen. Es kann auch zu Schäden im ganzen Körper kommen.

Wird die Entzündung chronisch, kann sie sich auf Zellen in den unterschiedlichsten Organen und im Blutkreislauf übertragen. So ist es wissenschaftlich bewiesen, dass Zahnfleisch-Entzündungen das Risiko, an Herzkrankheiten, Diabetes Typ 2 und Demenz zu erkranken, deutlich erhöhen. Besonders Schwangere sollten vorsichtig sein: Frühgeburten und Zahnfleisch-Erkrankungen werden von Wissenschaftlern ebenfalls in Verbindung gebracht. 

 

Aber die gute Nachricht ist: All dem vorzubeugen ist ganz leicht. Denn Zähneputzen kann wohl jeder und mit dem Wissen, dass man dadurch mehr als nur ein weißeres Lächeln gewinnt, sollte man es sogar noch lieber tun