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Frühstücksfernsehen

Italien: Deswegen droht etlichen Stränden nun die Schließung

08.06.2022 • 15:49

In den Ferien zieht es etliche Urlauber:innen an die traumhaften Strände Italiens. Doch dieses Jahr könnten viele Reisende vor gesperrten Stränden stehen.

In den Ferien zieht es etliche Urlauber:innen an die traumhaften Strände Italiens. Doch dieses Jahr könnten viele Reisende vor gesperrten Stränden stehen. Denn wie der ORF unter Berufung auf den italienischen Verband der Badeanstalten berichtet, hat Italien ein massives Bademeister:innen-Problem. Ein:e Bademeister:in sei pro 100 Meter Strand notwendig, 40 Prozent der benötigten Stellen sind jedoch unbesetzt. Rund 4.000 Stellen sollen an italienischen Strandanlagen aktuell frei sein, mit Folgen für Tourist:innen. Strände, an denen die Aufsicht fehlt, dürfen nicht öffnen.

Während des Corona-Lockdowns wechselten viele Bademeister:innen in andere Branchen

Laut dem ORF wechselten während des Corona-Lockdowns viele Bademeister:innen in andere Branchen. Zudem wurden die Kurse für die Vergabe der Bademeisterlizenz gestoppt.

Nicht nur die Strände sind betroffen

Doch nicht nur die Strände sind betroffen, der Personalmangel belastet auch viele Hotels, die ihre Swimmingpools für die Gäste nicht öffnen können. Auch die Gastronomie klagt wegen fehlendem Personal. "Wegen der Pandemie konnten Gastgewerbe und Tourismus nicht das Minimum an Stabilität garantieren, dass es früher gab, und die Arbeitnehmer haben sich nach etwas anderem umgesehen. Sie haben Jobs als Kuriere, Bauarbeiter, Lagerarbeiter und Fahrer angenommen", zitiert der ORF Paolo Manca, Präsident des Hotelierverbandes Federalberghi auf Sardinien.

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