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Frühstücksfernsehen

Klima-Aktivistin Luisa Neubauer: Verbaler Angriff auf FIFA und Formel 1

25.03.2022 • 15:57

Klima-Aktivistin Luisa Neubauer hat vor dem Grand Prix in Saudi-Arabien die Formel 1 für ihre Geschäftspolitik kritisiert.

Klima-Aktivistin Luisa Neubauer hat vor dem Grand Prix in Saudi-Arabien die Formel 1 für ihre Geschäftspolitik kritisiert. Gegenüber der dpa sagt die 25-Jährige: "Was mich so betrübt, ist die Inkonsequenz großer Institutionen wie der FIFA oder der Formel 1 gegenüber Menschenrechtsverletzungen".

Die Rennserie und der Fußball-Weltverband unterstützen mit ihrem Verhalten Regime

Die Rennserie und der Fußball-Weltverband würden mit ihrem Verhalten nicht nur Regime schützen, die Menschenrechte verletzen, "sie ziehen den Sport auch in eine Ecke, wo er nicht sein muss, und damit auch die Fans und Sportbegeisterten", so Neubauer weiter.
Die Formel 1 habe wie die FIFA, die 2018 in Russland die WM veranstaltete und das Turnier für dieses Jahr an Katar vergeben hat, bei der Auswahl ihrer Gastgeber eine sehr große Verantwortung. "Wenn man dort hingeht, wo Menschenrechte verletzt werden, muss man sich den Bedingungen stellen und den Mut haben, darüber zu sprechen. Und aus der Machtposition heraus Veränderungen einfordern", sagte Neubauer.

Saudi-Arabien ließ jüngst an einem Tag 81 Menschen hinrichten

Jüngst ließ Saudi-Arabien laut der dpa an einem Tag 81 Menschen hinrichten. Zudem führt das Land seit Jahren einen Krieg im Jemen, der eine der größten aktuellen humanitären Katastrophen ausgelöst hat. Formel-1-Chef Stefano Domenicali hatte die Berichte über die Massen-Hinrichtungen als "alarmierend" bezeichnet.

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