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Frühstücksfernsehen

Lauterbach meldet "ersten Erfolg": EU-Kommission stimmt vorgezogener Moderna-Lieferung zu

17.12.2021 • 10:05

Damit die Booster-Kampagne nicht stagniert, mobilisierte Gesundheitsminister Karl Lauterbach 35 Millionen Impfdosen von Moderna - doch es muss noch mehr Impfstoff her.

Lauterbach meldet „ersten Erfolg“: EU-Kommission stimmt vorgezogener Moderna-Lieferung zu

Es scheint bergauf zu gehen im Impfdebakel. Wie Gesundheitsminister Karl Lauterbach bei einer Pressekonferenz am Donnerstag (16. Dezember) mitteilte, konnte eine erhebliche Menge an Impfdosen des Herstellers Moderna für die Impfkampagne im Frühjahr 2022 mobilisiert werden.

35 Millionen Moderna-Dosen werden vorgezogen

"Wir haben einen ersten Erfolg zu vermelden: Wir sind im ersten Kontakt mit der Firma Moderna und haben verhandelt, dass wir gern 35 Millionen Dosen als vorgezogene Lieferung hätten."

Dem habe auch die EU-Kommission zugestimmt, so der SPD-Politiker. Zusätzlich sei Lauterbach aktuell in Verhandlungen mit anderen Ländern, um Impfdosen von ihnen abzukaufen – genannt wurden Rumänien, Polen, Bulgarien und Portugal.

Impfstoffinventur deckte Fehler des Gesundheitsministeriums auf

Der Hintergrund: Bei einer Impfstoffinventur im Bundesgesundheitsministerium wurde festgestellt, dass der Bund zu wenig Impfstoff für das erste Quartal 2022 bestellt hatte. Neben der laufenden Booster-Kampagne für alle Bürger:innen sind nun zudem auch die Erstimpfungen für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren angelaufen.

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