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Neue Studien belegen milden Omikron-Verlauf, Forscher sind skeptisch

23.12.2021 • 04:28

Eine neue Studie zeigte einen eher milden Krankheitsverlauf bei Infektionen mit der Coronavirus-Variante Omikron in Südafrika. In Großbritannien war ein Forscherteam zu ähnlichen Ergebnissen gekommen. Experten mahnten jedoch vor vorschnellen Schlüssen.

Studien deuten darauf hin, dass Omikron weniger krank machen könnte als die Delta-Variante des Coronavirus. Experten mahnten jedoch vor vorschnellen Schlüssen. "Aktuell erscheinen mir die Daten zur Krankheitsschwere von Omikron noch etwas zu dünn, um daraus allgemeingültige Aussagen zu treffen", sagte die Infektiologin Isabella Eckerle von der Universität Genf.
Eine neue Studie zeigte einen eher milden Krankheitsverlauf bei Infektionen mit der Coronavirus-Variante Omikron in Südafrika. In Großbritannien war ein Forscherteam in Laborversuchen zu ähnlichen Ergebnissen gekommen.

Bis zu 80 Prozent geringeres Hospitalisirungsrisiko bei Omikron

Laut den Studien ergibt sich bei Omikron ein bis zu 80 Prozent geringeres Risiko, zur Behandlung ins Krankenhaus zu müssen als bei Delta.
"Die sehr ermutigenden Daten deuten stark auf eine geringere Schwere der Omikron-Infektionswelle hin", sagte Cheryl Cohen von Südafrikas Nationalem Institut für übertragbare Krankheiten (NICD). Sie warnte jedoch, dass es sich noch um frühe Daten handelt und weitere Studien nötig seien.

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