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Frühstücksfernsehen

Omikron-Infektionen könnten milder verlaufen - Drosten hält dies für "wahrscheinlich"

03.01.2022 • 09:46

Während die Ausbreitung von Omikron in vielen Hinsichten bei den Menschen für Unruhe sorgt, machen Ergebnisse einer aktuellen Studie nun Hoffnung.

Diese bekräftigt die Annahme, dass die Variante mildere Krankheitsverläufe verursacht. Das betonte bereits Virologe Christian Drosten im Deutschlandfunk: Er halte dies mittlerweile für "sehr wahrscheinlich".
Weniger Lungenschäden, geringere Viruslast: Tiere erkranken weniger schwer mit Omikron
Forschende aus den USA und Japan haben bei Mäusen und Hamstern unter anderem weniger Lungenschäden und mildere Symptome festgestellt. Auch die Sterblichkeit war bei den Tieren geringer als in Vergleichsgruppen.
Die Forschenden haben auf Basis der Daten aus ihrer Studie einen ersten Erklärungsansatz für den offenbar milderen Krankheitsverlauf bei einer Infektion mit der Variante formuliert: Omikron greift die Lunge wohl deutlich seltener an als andere Varianten. Während die Viruslast in den Nasen von Hamstern genauso hoch wie bei früheren Sars-CoV-2-Formen war, betrug sie in den Lungen der Tiere nur noch ein Zehntel dessen, was bei anderen Varianten auftrat.
Ergebnisse muss man mit Vorsicht genießen
Bei den Ergebnissen gilt es zu beachten, dass sie noch von externen Forschenden überprüft werden müssen. Außerdem wurden die Daten aus Tests an Versuchstieren gewonnen – somit können noch keine verlässlichen Rückschlüsse hinsichtlich der Schwere der Krankheitsverläufe bei Menschen gezogen werden.

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