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Umstrittene Nähe zu Putin: Schröder sollen Altkanzler-Bezüge gestrichen werden

26.04.2022 • 04:26

Sechs Räume in den Liegenschaften des Bundestags und sieben Mitarbeiter stehen Ex-Kanzler Gerhard Schröder noch zu. Sein Büro ist allerdings verwaist. Der Haushaltsausschuss will die öffentlichen Ausgaben dafür deshalb offenbar senken.

Umstrittene Nähe zu Putin: Schröder sollen Altkanzler-Bezüge gestrichen werden

Die Kritik am ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder wächst.

Vier SPD-Kreisverbände haben bereits seinen Ausschluss beantragt, selbst Parteichefin Saskia Esken forderte Schröder inzwischen auf, die Partei zu verlassen.

Nun legt CDU-Politiker Patrick Sensburg nach:

„Schröder begeht Hochverrat an seinem Land und seiner Partei. Er erweist sich als unwürdig, noch Bezüge als Altkanzler zu erhalten. Eine Streichung ist im Extremfall rechtlich möglich und überfällig", sagt der Unionspolitiker gegenüber der "BILD".

Demnach soll zudem der Haushaltsposten für Schröders Büro im Etat des Kanzleramts reduziert werden, da dieses verwaist sei

Demnach soll zudem der Haushaltsposten für Schröders Büro im Etat des Kanzleramts reduziert werden, da dieses verwaist sei.

Ein Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion sagte der Zeitung dazu:

"Die geltenden Regelungen für die Ausstattung ehemaliger Bundeskanzler beziehungsweise Bundeskanzlerinnen überprüfen und überarbeiten wir derzeit." 

Schröder stehen bislang sieben Mitarbeiter zu.

Die Aufwendungen betrugen laut "Bild" zuletzt etwas mehr als 400.000 Euro im Jahr.

Auch soll die Anzahl der Büroräume reduziert werden.

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