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Frühstücksfernsehen

Wie sehr belasten Osterfeuer die Umwelt?

11.04.2022 • 10:21

Endlich wieder Osterfeuer! In vielen Regionen gehört das knisternde Flammenspektakel zu Ostern wie der Hase zum Ei. Nach zwei Jahren Corona-Pause lodern die Feuer in diesem Jahr wieder. Doch die Natur zumindest käme gut ohne aus. Denn: Osterfeuer belasten

So schädlich sind Osterfeuer

Endlich wieder Osterfeuer! In vielen Regionen gehört das knisternde Flammenspektakel zu Ostern wie der Hase zum Ei. Nach zwei Jahren Corona-Pause lodern die Feuer in diesem Jahr wieder. Doch die Natur zumindest käme gut ohne aus. Denn: Osterfeuer belasten sie eindeutig, so die „Deutsche Presse-Agentur“ (dpa). Der Übeltäter ist klar: der beim Verbrennen entstehende Feinstaub. Nach Angaben des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland  produziert ein größeres Feuer mit Gartenabfällen innerhalb von sechs Stunden etwa so viel Rauch und Rußpartikel - darunter Feinstaub - wie 250 ältere Autobusse an einem Tag. Das kann sich auf die Gesundheit auswirken: Denn Feinstaub kann etwa die Atemwege und das Herz-Kreislauf-System schädigen.

Kein Aus für die beliebten Osterfeuer

Die Feinstaub-Belastung ist zwar hoch, dennoch dürfen die Feuer weiter brennen: Dem Bundesumweltministerium zufolge können durch Osterfeuer zwar Grenzwerte zeitweise überschritten werden. Doch sei eine hohe Feinstaubbelastung auf nur wenige Tage im Jahr beschränkt, so die dpa. Daher müsse man den Brauch nicht verbieten. Generell dürfen Osterfeuer nur unter Auflagen der Bundesländer oder Gemeinden brennen. So sind dafür bestimmte Zeitfenster vorgesehen. Wer Holz & Co. über Wochen fürs Feuer gestapelt hat, sollte es vor dem Anzünden allerdings umschichten. Denn es dient zahlreichen Tieren als Unterschlupf, die gefährdet sind, wenn das Holz an Ort und Stelle verbrannt wird.

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