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Der Einser-Abiturient Til Schweiger will ursprünglich Lehrer werden. Doch während des Studiums kam der Sinneswandel. Er bricht sein Germanistikstudium ab, um für drei Jahre an die Schauspielschule in Köln zu wechseln.

Als Jo Zenker in der "Lindenstraße" liegen ihm dann nicht nur die weiblichen Fans zu Füßen. Auch Produzent Bernd Eichinger wird auf den charmanten Jüngling aufmerksam. Mit ihm kommt Schweigers Durchbruch im Kino. "Manta, Manta", "Der bewegte Mann" oder "Männerpension" - Beispiele seiner Erfolge. 1993 wird er mit dem "Max-Ophüls-Preis" als bester Nachwuchsschauspieler geehrt, für seine Darstellung des Axel in "Der bewegte Mann" erhält er ein Bambi. Mit diesen Erfolgen im Rücken wagt der "deutsche Brad Pitt" den Sprung nach Hollywood, spielt dort jedoch nur in kleineren Rollen.

Nach seiner Rückkehr erfüllt sich Schweiger seinen ganz eigenen Traum: einen Film nach seinen Vorstellungen zu produzieren. In "Der Eisbär" (1998) spielt er nicht nur die Hauptrolle, er übernimmt auch die Produktion und führte Regie. Mit dem Model Dana Carlsen hat Schweiger vier Kinder.

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