Million Dollar Shootingstar

Teil 1: "Nacktheit gehört zum Modeljob"

Bar Refaeli im Interview

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© getty-AFP

"Million Dollar Shootingstar" ist eine extreme Erfahrung für die Mädchen. Was ist für Sie das Besondere an dem Format?

Es war die verrückteste Erfahrung, die ich in meinem Leben gemacht habe. Ich will mir gar nicht vorstellen, unter welcher Anspannung die Models während der Show standen. Für sie ist es nicht einfach nur die Erfahrung – es ist auch der Druck zu gewinnen, alles zu geben, sich zu verbessern und pro Shooting 100.000 Dollar zu holen.

Für mich ist es ein wahnsinniger Trip, ein intensiver Trip, ein interessanter Trip. Und ich bin sehr froh, dass ich diese Show mache, all die wunderbaren Orte sehe und viele Menschen treffe. Teil einer Crew zu sein, die zusammen reist, schläft, aufwacht und den ganzen Tag miteinander verbringt - für mich ist es wirklich interessant.

Normalerweise komme ich zum Job und gehe abends zurück ins Hotel. Ich werde mich immer daran erinnern – es ist wahnsinnig und anstrengend, aber ebenso ein riesen Spaß. In den letzten Monaten haben wir alles erlebt – jede Art von Emotionen und Gefühlen.

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© dpa
Gleich in der ersten Folge wartet eine der größten Herausforderungen: Nacktheit scheint für die Models das größte Problem zu sein. Verstehen Sie das?

Ich verstehe, dass manche Mädchen mit Nacktheit ein Problem haben, andere weniger. Ich verstehe auch, dass es vor allem die jüngeren sind. Das ist ok. Niemand sagt, dass jeder 100 Prozent Selbstvertrauen haben muss und komplett entspannt mit Nacktheit umgehen soll. Dennoch gehört das zum Modeljob.

In "Million Dollar Shootingstar“ mussten sich die Models nicht nackt zeigen. Wir haben ein Shooting, bei dem die Brüste abgedeckt sind. Man sieht nicht mehr und nicht weniger, als wenn sie einen knappen Bikini tragen würden. Die Bilder sind großartig geworden und die Models haben sicherlich für die Zukunft einigesgelernt. 

Auf der Suche nach dem perfekten Foto habt ihr verschiedenste Shootings gemacht. Welches war Ihr liebstes?

Das Unterwasser-Shooting war eines meiner Liebsten. Denn der Weg dahin war toll. Und ich bin im Bikini am Strand gesessen und habe nach drei Wochen endlich ein wenig Farbe bekommen.

Sie hatten also Ihren Spaß, während die Mädchen hart gearbeitet haben. Was macht das Unterwasser-Shooting zu einem Million-$-Shooting?

Ein Unterwasser-Shooting ist extrem kompliziert, es benötigt sehr viel Zeit. Wir haben es deshalb auch ans Ende gelegt, weil dann weniger Models dabei sind. Je weiter du an die Spitze steigst und je sicherer dein Platz im Finale wird, desto schwieriger wird es und umso mehr musst du beweisen, dass du es dir verdient hast.

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© getty-AFP
Wie wichtig sind soziale Netzwerke für Sie?

Soziale Netzwerke bedeuten für mich in erster Linie Spaß und die Möglichkeit, mit meinen Freunden und Fans in direktem Kontakt zu stehen. Ich bin ständig auf Reisen, mache tolle Bilder und finde es schön diese zu teilen. Es gefällt mir, lustige oder schöne Situationen mit anderen zu teilen und darauf Feedback zu erhalten, zu erfahren ob die Leute es mögen oder nicht. Es ist eine wirklich schöne Möglichkeit sich mitzuteilen und in Kontakt zu bleiben.

Während der "Million Dollar Shootingstar"-Reisen waren wir an so vielen Orten, von denen ich nicht verraten wollte, welche es sind. Also habe ich sie einfach so geposted, ohne genaues dazu zu schreiben…Das mache ich oft so. Ich mache Bilder von wundervollen Orten an denen ich bin oder wo ich verrückte Dinge mache und poste sie. 

 Wie sind Sie aufgewachsen?

Wenn du in einem Haus mit Tieren und Pferden groß wirst, macht es dich natürlich eher zu einem Landmenschen, als wenn du in einer Wohnung in New York aufwächst. Dennoch glaube ich nicht, dass es das ist, was meine Persönlichkeit geformt hat.

Ich denke, es ist meine Familie. Auch wenn ich in China in einem kleinen Apartment groß geworden wäre – solange ich meine Familie um mich gehabt hätte, wäre ich dieselbe Person. Sie haben mich erzogen, mir all die Werte aufgezeigt, die man schätzen und nach denen man streben soll und sie haben mir beigebracht, wie man das Leben an sich akzeptiert.

Teil 2: Bar Refaeli spricht über ihre Heimat, den Umgang mit Paparazzi und Magermodels

Teil 3: Bar Refaeli über ihren größten Wunsch und ihren Traumjob

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