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Fürst Heinz von Sayn-Wittgenstein

Bonus: Alle Essen außer Heinz

Staffel 2018Episode 218.08.2018 • 22:15

Bei den Bewohnern der Baustelle macht sich Hunger breit. Heinz bestellt deshalb Schnitzel und Burger für seine Mitbewohner und Red Bull für sich. Doch Big Brother schickt lediglich eine Kiste mit Obst und Gemüse - sehr zu Heinz' Missfallen ...

Fürst Karl-Heinz Richard von Sayn-Wittgenstein Zusammenfassung - Promi Big Brother 2018

Aktualisiert am 27.08.2018 um 14:00 Uhr

Die wichtigsten Fakten und Geschehnisse im Überblick!

INHALTSVERZEICHNIS

Tagesgeschehen

Schon am Tag 1 hat Fürst Karl-Heinz freiwillig das Promi Big Brother Haus 2018 verlassen!

Fürst Karl-Heinz Richard von Sayn-Wittgenstein wird vorgestellt

+++ Tag 1: 17.08.2018

Markige Sprüche und hohe Ansprüche. So zog Fürst Heinz ins „Promi Big Brother“ Haus. Doch schon nach kürzester Zeit wurde ihm klar, was es bedeutet, auf Luxus verzichten zu müssen. Nur Wasser trinken? Das kommt für den verwöhnten Millionär nicht in Frage. Er wirft das Handtuch und zieht kurzerhand wieder aus. Damit hat er auf jeden Fall einen Rekord aufgestellt. So flott war noch niemand wieder draußen!

Die besten Fürst Karl-Heinz Richard von Sayn-Wittgenstein Videos von Tag1:

Das Interview vor dem Einzug

Interview mit „Promi Big Brother“-Bewohner Fürst Heinz von Sayn-Wittgenstein: „Ich bin ein sadistischer Eigentester“

Reichlich Nachhilfe: Selfmade-Millionär Fürst Heinz von Sayn-Wittgenstein (64) will seine Mitbewohner bei „Promi Big Brother“ an seinem Erfahrungs-Reichtum teilhaben lassen und ihnen wertvolle Tipps geben, wie sie ihre Taschen füllen können. Warum er sich selbst als sadistisch bezeichnet, welche Ähnlichkeiten er mit einem Chamäleon hat und was er mit seiner Gage plant, verrät er im Interview.

Warum gehst Du ins „Promi Big Brother“-Haus?
Erstens sind meine Frau Andrea und ich große „Big Brother“-Fans. Wir haben jede Staffel gesehen und ich war der Erste, der damals auf Mallorca einen Zlatko-Fanclub gegründet hat – der hat mir riesen Freude bereitet. Zweitens liebe ich Herausforderungen abgöttisch, weil ich mich dabei immer selbst testen kann. Ich habe ja schon viele Dinge in der Richtung gemacht und das ist immer ein Test an mir selbst: Schaffe ich es oder schaffe ich es nicht? Beiße ich mich durch oder beiße ich mich nicht durch? Ich bin ein sadistischer Eigentester.

Man kennt nur seine Stimme: Wie stellst Du Dir Big Brother vor?
Wie ich ihn mir vorstelle, ist gar nicht wichtig. Wichtig ist, welche Order, Regeln und Aufgaben er mir erteilt. Da werde ich dann sehen, ob ich das schaffe oder nicht. Ich bin wie ein Bullterrier: der beißt sich fest und lässt nie locker. Eigentlich habe ich noch nie in meinem bisher jungen Leben aufgegeben. Das habe ich natürlich auch nicht bei „Promi Big Brother“ vor. Die Stimme ist schon eine geile Stimme, aber ich bin ja nicht schwul. Wenn er mir jetzt 14 Tage das Rauchen verbieten würde, wird er nicht mein bester Freund sein, aber er wird es überleben, da er für mich ja nicht greifbar ist.

Wie bereitest Du Dich auf die zwei Wochen „Isolation“ vor?
Ich bereite mich gar nicht vor, weil ich gar nicht weiß, was auf mich zukommt. Ich rechne natürlich, dass ich als wirtschaftlich komplett unabhängiger Mensch, der auch ein Luxusbaby ist, vielleicht sogar die meiste Zeit bei euch in einem Keller oder sowas verbringen muss. Das wäre weniger lustig, aber auch das würde ich überleben. Ich lasse die Dinge immer gerne auf mich zukommen, weil ich spontan bin und in zehntel Sekunden reagieren kann.

Wie stellst Du Dir das Leben unter 24-Stunden-Beobachtung vor?
Vor Kameras habe ich überhaupt keine Angst, ich bin relativ angstfrei. Dennoch: Ich stelle es mir hart vor. Und bei „Promi Big Brother“ stelle ich es mir extrem hart vor. Ich rechne im Haus nicht mit einem Luxusleben und ich weiß nicht, wer mit mir dort wohnen wird. Ich habe schon alle Tricks versucht, an die Namen ranzukommen, aber ich habe es nicht geschafft. (lacht) Ich hoffe auf den ein oder anderen Intelligenteren, mit dem man auch ein Gespräch eine Schublade tiefer führen kann. Und natürlich hoffe ich drauf, dass das ein oder andere hübsche Mädchen dabei ist. Es gibt ja keine hässlichen Frauen, aber wenn jetzt eine Kandidatin von „Schwiegertochter gesucht“ dabei wäre, dann wäre ich respektvoll zu ihr, aber da wird nix laufen.

Und wie sollte eine hübsche Mitbewohnern für Dich sein?
Nett, sympathisch, nicht ganz hohl in der Birne und eine Ferrari-Figur.

In welcher Situation wärst Du lieber unbeobachtet?
Ich will mich nicht zum Trottel machen, ich habe einen Ruf zu verlieren. Das kommt sicher auch auf die Duelle im Haus an, geteert und gefedert will ich nicht irgendwo hängen. Das würde ich auch nicht tun, auch wenn es dann ein Regelverstoß wäre. Ich gehe sehr weit, kenne aber meine Grenzen. Ich rede unbeobachtet auch niemals hinter dem Rücken über andere Menschen und wenn das andere über mich tun, würde ich sie zur Rede stellen. Vorurteile sind eine der schlimmsten Krankheiten der Menschen. Wenn es Streit gibt, versuche ich mit logischen und intelligenten Argumenten zu schlichten. Das habe ich bisher immer geschafft, aber ich weiß jetzt natürlich nicht, ob im Haus Nachfolger Einsteins sind oder lauter Dumpfbacken.

Was wird die größte Herausforderung für Dich im Haus?
Die Herausforderungen werden sich im Haus ständig neu stellen, die Karten werden nicht nur jeden Tag, sondern jede Stunde neu gemischt. Ich gehe zwar schnell auf jede Situation ein, aber ich weiß ja nicht, welche kommen. Wenn ich zum Beispiel mit Haien schwimmen muss, geht das, weil ich Tiere liebe. Aber beim Paragliding aus einem Hubschrauber geht das nicht, weil ich zu schwer bin. Eine schlimme Herausforderung wäre für mich ganz sicher Zigarettenentzug.

Was brauchst Du im täglichen Leben, um Dich wohlzufühlen?
Da gibt es viele Sachen, denn ich bin ein Luxusbaby. Zunächst mal bräuchte ich für diese zwei Wochen acht Stangen Zigaretten. Dann sehr viel an Gold und überhaupt: Luxus. Das können auch Comichefte sein, ich bin nämlich der größte Carl-Barks-Sammler der Welt und liebe Dagobert Duck. Nicht seinen Geiz, aber seine Kreativität. Er hat den Glückstaler, ich hatte die Glücks-D-Mark.

Welche Eigenschaften bringst Du in die „Hausgemeinschaft“ mit ein?
In meiner Studienzeit habe ich in einer Kommune in Regensburg gewohnt, da habe ich mir selbst das Marmeladenbrot geschmiert. Jetzt haben wir Butler und Hauspersonal, aber sowas vergisst man ja nicht. Also gehe ich davon aus, dass ich im Notfall auch anderen helfen kann abzuspülen. Für die Gruppe würde ich mich engagieren, ich bin bodenständig. Und ich bin einer, der wenig schläft und sehr vital ist. Also ich werde da nicht jeden Tag zehn Stunden schnarchen, sondern für Stimmung sorgen. Aber ich werde auch beschwichtigen, wenn irgendwo Streit ist. Wenn das nicht klappt, dann bin ich im Feuer drin, aber das stört mich überhaupt nicht. Ich bin im positiven Sinne chemisch gereinigt um alles durchzustehen.

Wie reagierst Du in Konfliktsituationen?
Wie ein Chamäleon, ich wechsele die Farbe je nach Situation. Konfliktsituationen haben immer anders geartete Auslöser und die muss man erst mal eruieren und dann die betreffenden Leute an einen Tisch bringen. Dann starten die Friedensverhandlungen. Ich glaube nicht, dass ich bei „Promi Big Brother“ jetzt den Preis als Friedensstifter bekommen werde, aber Frieden ist immer besser als Krieg. Der kostet nur Energie und Ärger. Der Weg zum Frieden kann auch viel Energie kosten, aber meine und davon habe ich viel.

Welcher Gegenstand wird Dir am meisten fehlen?
Natürlich ein Foto von meiner Frau und von mir und vergoldete Autos, die ich besitze – also die Miniaturen meiner Originale. Eine ganze Liste wäre das.

Wen wirst Du im Haus am meisten vermissen?
Meine Frau Andrea, unsere beiden Hauskatzen und unser Personal, das bei uns wohnt. Das sind alles Familienmitglieder.

Wie wichtig ist Dir als Immobilienexperte die Innenausstattung im Haus? Worauf legst Du großen Wert?
Auf extrem bequeme Sofas, auf eine schön designte und leicht benutzbare Küche und auf genügend Abstand in den Schlafräumen. Ansonsten: Schöne Nasszellen, eine schöne Beleuchtung – die ist immer extrem wichtig – und schöne Designermöbel, die gut zu benutzen und insgesamt stimmig sind. Innendesign besteht aus tausenden Kleinigkeiten. Luigi Colani sagte, ich bin in seinen Augen der beste Innendesigner der Welt. Das bin ich wohl auch, weil ich ein Perfektionist bin.

Du bist Selfmade-Millionär und ein echter Macher – wirst Du auch bei „Promi Big Brother“ ein Anführer sein?
Aber selbstverständlich! Hallo? Denen trete ich verbal in den Hintern, damit die motiviert sind, wenn sie rauskommen und Erfolg haben. Dass sie Dinge machen, bei denen sie hoffentlich auch mal Kohle verdienen und nicht jeden zehntausend Euro hinterherrennen. Ich werde denen schon erklären, wie das funktioniert. Man rennt dem Geld nie nach, man bleibt einfach stehen, wenn es kommt. Da sind sicher einige Bewohner dabei, die ein Coaching benötigen. Als Achtjähriger wurde ich gefragt, was ich werden möchte, da habe ich gesagt: Millionär und das habe ich geschafft. Ich habe vieles erreicht in meinem Leben, wenn auch nicht alles. Aber ich habe zehn Erbsen an die Wand geschmissen und gehofft, dass sieben oder acht kleben bleiben. Dann bist du auf der Siegerstraße. Das werde ich den anderen auch versuchen beizubringen. Ich glaube schon, dass einige Leute im Haus sind, die pleite sind und die muss man motivieren mehr aus ihrem Leben zu machen.

Du willst Deine Gage komplett spenden. Wie kam es zu der Entscheidung? Und an wen möchtest Du spenden?
Meine Gage soll direkt an die Organisationen, die ich bestimme. Ich habe bisher drei Schulen bezahlt. Eine in Indien, das war eine der ersten Mädchenschulen, eine in Ruanda in Afrika und jetzt eine in der Karibik. Ich bin der Meinung, Kinder mit Schulausbildung haben im Leben überhaupt erst ihre Chancen und Möglichkeiten. Meine Frau und ich sind sehr in der Charity aktiv und ich will, dass die Kinder alle eine gleiche Ausbildung bekommen. Die wollen in ihrem Land, in dem sie geboren sind, ihre Chance haben und die haben sie nur mit Bildung. Ein Teil geht an deutsche Tierheime und ein Teil geht an deutsche Altenheime, in denen Rentner leben, die 30 oder 40 Jahre gearbeitet haben und bei denen der Kühlschrank am 25. des Monats leer ist. Alleine dafür reiße ich mit bei „Promi Big Brother“ den Arsch auf.

Wer ist Fürst Karl-Heinz Richard von Sayn-Wittgenstein?

Fürst Heinz von Sayn-Wittgenstein: ein Mann der Extreme

Ein Selfmade-Millionär wechselt vom absoluten Luxusleben ins "Promi Big Brother" Haus: Fürst Heinz von Sayn-Wittgenstein liebt es, sich selbst zu testen und immer wieder an neue Grenzen zu stoßen, die er überwinden kann. Kein Wunder, dass er der Einladung von Big Brother gefolgt ist und sich schon auf seine Zeit im Haus freut. Der große Bruder wird sicher alles tun, um ihm diese Möglichkeit zu geben. Ob er auch mit dieser Grenzerfahrung zurechtkommen wird?

"Ich bin ein sadistischer Eigentester."

Deutschlands bekanntester TV-Milliardär hat sich viel vorgenommen für seine Zeit im "Promi Big Brother" Haus und auch mit seinen Mitbewohnern will er nicht zimperlich umgehen: "Denen trete ich verbal in den Hintern, damit die motiviert sind, wenn sie rauskommen und Erfolg haben." Ob sich seine Mitbewohner in Deutschlands härtester Herberge darüber freuen werden, bleibt abzuwarten. Fakt ist: Promi Big Brother hat schon so manchen an seine Grenzen gebracht...