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Bei manchem TV-Zuschauer leuchten bei dem Familiennamen vielleicht ein paar Fragezeichen auf, aber in der Gegend um Köln sind Die Fussbroichs weltberühmt. Denn die Fussbroichs sind eine typische kölsche Arbeiterfamilie, deren Leben von 1989 bis 2001 vom WDR mitgefilmt wurde. Damit gilt die Serie als erste deutsche TV-Doku-Soap überhaupt und ihre Macherin Ute Diehl gewann mit dem Format 1992 den Adolf Grimme-Preis.

In den zwölf Jahren entstanden ein Pilotfilm und 100 Folgen mit je 30 Minuten Laufzeit. Gezeigt wurde das ganz normale Leben einer Arbeiterfamilie in Köln, und zwar in guten wie in schlechten Zeiten, im Alltag, im Urlaub, aber auch bei Krankheiten oder anderen Schicksalsschlägen. Protagonisten waren der Vater Fred Fussbroich, seine Frau Annemie sowie deren Sohn Frank und seine jeweilige Freundin. Drehbücher oder Vorgaben gab es keine, gesprochen wurde im kölschen Dialekt. Heute ist die Serie längst Kult, weshalb der WDR mitunter ganze Fussbroich-Nächte ausstrahlt. Zudem gibt es ihr Leben mittlerweile auf DVD zu kaufen.

Frank Fussbroich bleibt dem Reality-TV treu

Der Sohn Frank Fussbroich blieb dem Genre auch nach dem Ende der Serie treu. 2004 zog er in die Unterkunft von Big Brother, nach seiner langjährigen TV-Erfahrung war ihm das Format quasi auf den Leib geschneidert. Im November 2010 nahm er zudem Teil an der Koch-Show Das perfekte Promidinner.

Bereits ein Jahr vorher heiratete Frank Fussbroich seine Frau Elke. Mit ihr zusammen ging er 2018 in die Unterhaltungssendung Das Sommerhaus der Stars. Darüber hinaus produzieren die Fussbroichs immer noch selbst DVDs unter dem Titel Die Fussbroichs heute und geben so den Fans fast alljährlich weitere Einblicke in ihr Leben.      

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