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Hilfe, ich bin pleite! Letzte Rettung Pfandhaus

Die Pfandleiher

Pures Leben zeigt vom 21. bis 25. Mai die Pfandleiher - immer um 18.00 Uhr

Pfandleiher

Rund vier Millionen deutsche Haushalte sind überschuldet. Viele Menschen müssen jeden Cent dreimal umdrehen! In Notsituationen heißt oft der letzte Ausweg: Pfandhaus. Im Münchner Pfandleihhaus Käfer zum Beispiel gehen 4000 Stammkunden ein und aus, täglich verpfänden mehr als 100 Menschen am Schalter ihr Hab und Gut.

 
DIE PFANDLEIHER zeigt drei Leihhäuser mit originellen Besitzern aus München, Berlin und Köln. Die drei Häuser bilden die Ausgangspunkte für täglich neue abgeschlossene Geschichten über Menschen und ihre Schicksale. Diese Menschen haben ganz unterschiedliche und immer sehr emotionale Gründe, warum sie im Leihhaus einen wertvollen und mit Erinnerungen behafteten Gegenstand zu Bargeld machen! 

Pfandleiher Thomas Käfer ist gelernter Einzelhandelskaufmann; sein Cousin ist Michael Käfer, der „Feinkost Käfer“-Geschäftsführer. Sein Leihhaus steht direkt gegenüber dem Münchner Hauptbahnhof. Er beschäftigt zwei Mitarbeiter, um den Kundenzulauf zu bewältigen: „Zu uns kommen Menschen jeden Alters und jeder Herkunft, von der Hausfrau über den Hartz IV-Empfänger bis hin zu Prominenten!“ Und über die hat Thomas Käfer auch gleich einen Spruch parat: „Wer in der BUNTEN steht, steht manchmal kurz darauf bei mir am Tresen.“

Dementsprechend vielfältig ist auch die Pfandware, die in Käfer’s Leihhaus täglich über den Tisch geht. „Alles wird versucht. Vom Zahngebiss bis zu Naturhaaren“, beobachtet Thomas Käfer. Schließlich brauchen Menschen in finanziellen Notsituationen dringend Geld und das auf möglichst unkomplizierte Art und Weise. Denn die Banken vergeben heute nur noch sehr zögerlich Kredite an den „kleinen Mann“!  Thomas Käfer hat das Buch „Lieber Kleingeld als kein Geld – Geschichten aus dem Pfandleihhaus“ geschrieben.

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