push - das SAT.1 Magazin

Annika Kipp im Interview über push - Das SAT.1 Magazin

"Ich darf endlich sagen, was ich denke!“

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Annika Kipp © SAT.1/Thorsten Eichhorst

Sie ist eine der sympathischsten Moderatorinnen im deutschen Fernsehen. Annika Kipp ist eine Frohnatur, und das spürt der Zuschauer. Alle, die Kipp nach dem Ende des "Sat.1-Magazins" vermisst haben, dürfen sich jetzt freuen. Mit "push" bekommt die 33-jährige nun ein neues, aufregendes Format. Im Exklusiv-Interview mit sat1.de spricht die Moderatorin über das neue Magazin, über ihre neue Rolle und über das Gefühl, das Gesicht einer Sendung zu sein.

Was macht "push" anders als das "Sat.1 Magazin“?

Annika Kipp: Einfach alles! Das einzige, das bleiben wird, bin ich (lacht). "push" gehorcht nicht mehr der typischen Magazinform. Bei der gibt es zunächst einen Opener, dann kommt eine Moderatorin ins Bild, dann folgt der erste Beitrag usw. Genau das aber will "push" nicht. "push" verwebt alles miteinander - auch viele virtuelle Elemente werden eine Rolle spielen - so dass man als Zuschauer den Eindruck bekommt, es mit einem großen Ganzen zu tun zu haben. Ich weiß, dass das sehr vage klingt, möchte aber natürlich auch noch nicht zu viel verraten.

Wird sich Ihre Rolle als Moderatorin ändern?

Annika Kipp: Ein klares "Ja"! Ich werde nicht auf die übliche Art und Weise moderieren, sondern ganz anders (lacht).

Frage: Bitte verraten Sie ein wenig mehr...

Annika Kipp: Auch das ist gar nicht so einfach, ohne jetzt schon zu viel zu verraten. "push" ist so etwas wie mein Baby. Man könnte auch sagen, ich bin gleichsam "push". Ich weiß, dass das ganz fürchterlich klingt, trifft aber den Kern. Ich darf den Zuschauern meinen Tag erzählen, und darf darüber berichten, was mich und was hoffentlich auch die Zuschauer bewegt. Dabei werde ich teils im Studio moderieren, teils aber auch draußen vor Ort in Berlin. Man könnte sagen, dass ich allgegenwärtig bin.

Klingt fast nach einer Personality-Show...

Annika Kipp: Sagen wir so: Ich darf ganz oft meinen Senf dazu geben, was alles passiert ist. Jetzt, im für eine Moderatorin hohen Alter von 33 Jahren, darf ich endlich sagen, was ich denke (lacht). Was kann es für eine Moderatorin Schöneres geben?!

Beschreiben Sie bitte einmal, was es für ein Gefühl ist zu wissen, dass man das Gesicht – oder medientechnisch ausgedrückt – die Anchorwoman einer Sendung ist?

Annika Kipp: Das ist ein sehr, sehr schönes Gefühl. Ich arbeite auch sehr gerne im Team. Aber das Gefühl, eine eigene Sendung zu haben, bzw. das Gesicht einer Sendung zu sein, das ist etwas ganz Besonderes. Und dafür bin ich sehr, sehr dankbar.

Wird es auch um so genannte "hard facts" gehen, um harte Nachrichten?

Annika Kipp: Um Gottes Willen nein! Die wird es bei uns definitiv nicht mehr geben. Jeder erlebt jeden Tag genug harte, auch bittere Geschichten. Das möchten wir dem Zuschauer ersparen, wenn er seinen verdienten Feierabend genießen will. Wir möchten unsere 30 Minuten Sendezeit ausschließlich nutzen, um ihn aufzuheitern und um ihm mit Herz und Hirn einen schönen, entspannten Feierabend zu bescheren. Wir beleuchten die unterhaltsamen Themen des Tages, mit Humor, Haltung und unserer ganz eigenen "push"-Perspektive: frisch, frech und immer mit einem Augenzwinkern!

Wird dem Internet eine besondere Rolle zukommen?

Annika Kipp: Ja. Wir arbeiten mit Internetscouts, die im Netz nach Skurrilem und Witzigem suchen. Und diese Quelle ist bekanntlich unerschöpflich, weil auch jeden Tag Neues dazu kommt, dank solcher Plattformen wie myspace, myvideo,facebook usw. Wir entdecken diese Dinge für die Zuschauer und zeigen sie ihnen dann gerne auch.
Interview: sat1.de/Andreas Kötter

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