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Interview mit Nadja Kopp (Hundetrainerin und Inhaberin von Amicanis)

Thema Hundesitting

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© SAT.1

Welche Hunde können zu Ihnen in die Hundetagesstätte kommen?

Bei uns sind grundsätzlich alle Hunde willkommen, völlig egal wie groß oder klein der Hund ist oder welche Rasse er hat. Sie müssen sich benehmen können, das heißt sie sollen sich mit anderen Hunden vertragen, spielen können und das Sozialverhalten der anderen Tiere verstehen – also auch mal den Hund, der gerade schlafen möchte, in Ruhe lassen.

Und wie stellen Sie fest, ob sich der Hund benehmen kann?

Dafür gibt es einen Kennenlern-Termin, an dem der Besitzer uns den Hund vorstellt. Die Hunde können sich beschnuppern und wir sehen, ob er freundlich ist und sich auch von uns anfassen lässt.

Wie viel kostet die Betreuung?

Die Betreuung geht ab 3 Euro die Stunde los. Der Besitzer kann dann auswählen wie lange der Hund bei uns bleiben soll und ob er mit auf die Gassi-Tour gehen soll.

Auf was muss man achten, wenn man einen Hundesitter sucht?

Das wichtigste ist, dass der Hundesitter versichert ist und dass er ein Gewerbe angemeldet hat. Klar kann auch mal die Nachbarin aufpassen. Aber wenn es darum geht, den Hund häufiger betreuen zu lassen, sollte man jemanden suchen, der sich mit Hunden auskennt und der vor allem versichert ist. Es kann mit Tieren schnell ein Unfall passieren und im schlimmsten Fall wird dann der Hundehalter haftbar gemacht.

Wie wird man Hundetrainer?

Die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt und deshalb kann sich prinzipiell jeder Hundesitter oder Hundetrainer nennen. Aber mittlerweile gibt es auch zum Beispiel bei der IHK die Möglichkeit sich zum Hundetrainer ausbilden zu lassen

Mehr Infos unter www.amicanis.de

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