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In einem Kurzinterview zur neuen Vorabend-Show verrät Ross Antony unter anderem, warum "Rolling – Das Quiz mit der Münze" für ihn einen ganz persönlichen Bezug hat, wie er sich als prominente Unterstützung der Kandidat:innen schlagen würde und welche zwei Ereignisse zu den größten Glücksmomenten seines Lebens zählen.

Die Show "Rolling in It" ist Dir aus England bekannt und dort sehr beliebt. Was haben Deine Familie, Freunde und Bekannte aus England gesagt, als sie erfahren haben, dass Du die Show in Deutschland moderieren wirst?

Ross Antony: "Sie fanden es wirklich toll, und meine Mama war besonders stolz. Als Engländer eine Quiz-Show in Deutschland zu moderieren, das ist schon was! Selbst wenn man mich nicht mag, muss man das zugeben. ‚Rolling – Das Quiz mit der Münze‘ ist eine große Herausforderung für mich: Städte, Flüsse, Eigennamen, … – jeder, der eine Fremdsprache spricht, weiß, das ist in einer anderen Sprache mit am schwersten – und das findet meine Familie auch toll. Sie ist stolz, und ich bin es auch ein klitzekleines bisschen. Meine Mama meinte zu mir: ‚Vor 20 Jahren konntest Du kein Wort Deutsch und jetzt moderierst Du eine Quiz-Show. Das ist einfach unglaublich.' Sie kann ihren Freunden und Nachbarn davon erzählen, und jeder in England kennt die Show, das macht es doppelt cool: Alle freuen sich für mich."

In der Quiz-Show braucht man nicht nur Köpfchen, sondern auch das richtige Quäntchen Glück. Kannst Du uns einen Deiner größten Glücksmomente im Leben beschreiben?

Ross Antony: "Ich bin prinzipiell jemand, der oft im richtigen Moment das kleine Quäntchen Glück on top dazubekommen hat. Ich arbeite hart und viel, aber ganz ohne Glück geht es einfach nicht. Einer meiner größten Glücksmomente war, als ich Paul – meinen Mann – auf einer Party kennengelernt habe. Eigentlich hatte ich an dem Tag keine Lust hinzugehen, habe mich aber überreden lassen. Jetzt sind wir schon 20 Jahre zusammen, davon 14 glücklich verheiratet. Mein zweiter Glücksmoment war, als ich damals den Job in Aachen beim Musical "Catherine" bekommen habe. Ohne ihn wäre ich nie nach Deutschland gekommen und meine Karriere wäre vielleicht nie so erfolgreich verlaufen."

Stelle Dir vor, Du wärst die prominente Unterstützung für eine:n unserer Kandidat:innen. Könnte er oder sie eher auf Dein Wissen oder auf Dein Geschick zählen?

Ross Antony: "Ich habe ein ganz gutes Bauchgefühl, auf das ich sowieso viel höre. Ich versuche meist, auf meinen ersten Instinkt zu hören, das hat bisher immer ganz gut geklappt."

Die "Rolling-Maschine" entscheidet für unsere Kandidat:innen über alles oder nichts. Wann hast Du Dein Glück zum letzten Mal bei einem Spiel herausgefordert und wie erfolgreich warst Du?

Ross Antony: "Ich bin, wie die Kandidat:innen, bereit, ein Risiko einzugehen – wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Ich liebe Rubbellose, das habe ich von meinem Papa. Ich muss mich immer zusammenreißen, wenn ich in einem Kiosk bin, nicht so einen großen Stapel zu kaufen."

Du hast uns verraten, dass Du den Nervenkitzel bei "Rolling" liebst. Was war der Moment in Deinem Leben, an dem Dein Adrenalinpegel bisher am höchsten war?

Ross Antony: "Ich habe schon einmal für eine TV-Show House-Running gemacht – das war der Horror! Ich hing ewig da oben, weil sich das TV-Team erst in Position bringen musste, und es war auch relativ windig. Der Schritt über die ‚Klippe‘, bevor man das Haus herunterläuft, war am schlimmsten. Das mache ich nie wieder. Eigentlich habe ich keine Höhenangst, aber die Kombination aus Höhe, Wind und langem Warten war ein schlechter Cocktail. Ich bin auch schon Fallschirm gesprungen, das habe ich geliebt. Es war ein Tandemsprung, ich habe mich bei meinem Trainer megasicher gefühlt und es war ein wunderschöner klarer Tag. Das würde ich auf jeden Fall sofort wieder machen."

"Rolling – Das Quiz mit der Münze" ab 10. Mai 2021, immer montags bis freitags um 18:00 Uhr in SAT.1 und auf Joyn.

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