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Die besten Momente von Gründertalent Daniel

Daniels Komator

Staffel 1Episode 121.03.2018 • 20:15

Der Medizinstudent Daniel kennt sich mit Schlafen aus. Um das Schlafgefühl und die -qualität zu verbessern, hat er den "Komator" entwickelt. Eine Schaukelvorrichtung für Betten, die sanft in den Schlaf wiegen soll. Kann seine Idee überzeugen?

Alter 25
Beruf Medizinstudent
Heimat Berlin
Idee Der Komator

Seit 2011 studiert Daniel Medizin, zunächst in Göttingen, jetzt in Berlin. Aktuell ist der gebürtige Braunschweiger im letzten Semester und plant danach seine Promotion. Daniel Termann ist vergeben.

Das wurde aus Daniels Idee:

Für das Bett, das mittels Schaukelbewegungen und einer zugehörigen App für einen optimalen, erholsamen Schlaf sorgen soll, steht der Designentwurf und das Whitepaper für die Beta-Version. Aus Bedswing ist ein Smart Bed geworden, das die Schlafumgebung über die Bewegung hinaus personalisiert. Sensoren im Bett erheben Daten über den Schlaf, eine künstliche Intelligenz passt daraufhin die Bewegung, Beleuchtung, Temperatur und Akustik des Bettes an. Auf der Suche nach einer alternativen Finanzierung hat sich Daniel entschieden, eine eigene Kryptowährung zu schaffen, um sein Produkt weiter entwickeln zu können.

Welche Geschäftsidee haben Sie?

"Meine Idee ist der Komator. Der Komator bringt Betten zum Schwingen, damit wir besser schlafen! Es besteht aus Kufen, die von einem Motor angetrieben und unter das Bett gestellt werden, sodass das Bett schaukelt. Eine App misst Herz- und Atemfrequenz und die Schaukelbewegung wird über künstliche Intelligenz so angepasst, dass man optimal schläft. Ich befürworte seit vielen Jahren, dass wir Daten über unsere Körper erheben sollten, um unseren Schlaf zu verbessern. Ich bin überzeugt, dass wir mit digitaler Medizin enorme Fortschritte für unsere Gesundheit erzielen werden. Auf die Idee bin ich durch wissenschaftliche Studien gekommen, die das an mehreren Personen ausgetestet haben. Diese Studien haben festgestellt, dass es funktioniert: Man schläft schneller ein und schläft generell auch besser beim Schaukeln. Und das muss jetzt auf den Markt kommen." 

Wie weit sind sie schon mit Ihrer Idee?

"Ich baue gerade einen Prototyp und entwickle die Software!" 

Welche Geschichte steckt hinter Ihrer Idee? Wie sind Sie auf die Idee gekommen?

"Ich habe gemerkt, dass viele Leute mitten am Tag im Zug oder Bus schlafen. Das muss doch einen Grund haben! Und jetzt weiß ich es: Es liegt an dieser Schüttelbewegung. Das hat mich dann final bestätigt. Ich weiß ja auch von mir, dass ich dann perfekt einschlafe." 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, bei "Start Up!" mitzumachen?

"Über einen Onlineartikel." 

Wo sehen Sie Ihre Stärken und wo Ihre Schwächen als Gründer?

"Eine Schwäche von mir ist die Ungeduld. Ich will meine Ideen am liebsten sofort umsetzen. Meine Stärken sind Networking, Probleme analytisch zu lösen und Empathie." 

Was erwarten Sie von Carsten Maschmeyer und seinem Team?

"Ich erwarte, dass wir die Produktentwicklung abschließen und den ersten richtigen Prototypen bauen. Dazu brauche ich Verbindungen zu einem Industriedesigner, einem Datenanalysten und einem Elektrotechniker für den Motor." 

Was wünschen Sie sich beruflich für die Zukunft?

"'Start Up!' gewinnen und das Produkt auf den Markt bringen! Mein Medizinstudium und meine Promotion mache ich parallel fertig. Ich arbeite gerne hart und viel. Das macht mir nichts aus."