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Die besten Momente von Gründertalent Emre

Emres plastikfreie Becher to-go

Staffel 1Episode 121.03.2018 • 20:15

Fitnesstrainer Emre will seinen Beitrag in der Welt tun: Er möchte sie von den Unmengen Plastik befreien und fängt mit seiner Idee bei den zahlreich verkauften To-Go Bechern an. Seine umweltfreundliche Variante besteht ausschließlich aus Pappe.

Alter 27
Beruf Fitnessberater
Heimat Frankfurt
Idee To-go-Becher ohne Plastik

Geboren und aufgewachsen in Frankfurt am Main, entschloss sich Emre nach der mittleren Reife im Alter von 18 Jahren dafür, beim VIP-Chauffeurdienst seines Bruders einzusteigen. Heute arbeitet Emre als Fitnessberater und Fachangestellter für Bäderbetriebe. Emre ist Single und lebt in Frankfurt.

Das wurde aus Emres Idee:

Emres plastikfreier To-Go-Becher mit integriertem, faltbaren Deckel ist marktreif. Mit seinem Produkt richtet er sich eher an Firmen als an Einzelverbrauer. Der Becher ist per Anfrage über die Homepage erhältlich.

Was ist Ihre Geschäftsidee?

"Mein Motto ist 'Drink without Plastic'. Ich habe einen Kaffee-to-go-Becher entwickelt, der ohne Plastik auskommt und stattdessen einen integrierten, faltbaren Deckel aus Pappe hat. Mit dem Verzicht auf das Plastik und auf die Produktion des Deckels sparen wir Erdöl, Wasser, CO2 und Energie." 

Wie sind Sie darauf gekommen?

"Jedes Mal, wenn ich mit meinem Hund spazieren gehe, sehe ich unglaublich viele Becher mit Plastikdeckel – und dieser Plastikmüll landet im Ozean. Mit meiner Idee von einer Zukunft ohne Plastikdeckel und mit weniger Müll möchte ich die Welt grüner und besser machen." 

Wie weit sind Sie mit Ihrer Idee bisher?

"Ich habe meine Idee des wiederverschließbaren Pappbechers, mit der Hilfe des Produktdesigners Patrick Baden, zu einem produzierbaren Prototyp heranwachsen lassen. Zusammen mit der Firma Kreativkarton und der vollen Unterstützung von Herrn Klaus Kob wurde mittlerweile schon die erste bedruckte Kleinserie hergestellt. Allerdings habe ich schon einige Ideen, wie sich mein Produkt noch verbessern kann." 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, sich bei "Start Up!" zu bewerben?

"Carsten Maschmeyer ist nicht nur Millionär, sondern auch ein Macher. Und jetzt hat er auch noch eine eigene Sendung! Das finde ich beeindruckend. Ich hoffe, dass mich das weiterbringt. Top oder Flop, ich dachte ich probier‘ das einfach mal."

Was erhoffen Sie sich von Carsten Maschmeyer und seinem Team?

"Ich brauche Unterstützung in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Herstellung." 

Was wünschen Sie sich für Ihre berufliche Zukunft?

"Unabhängig davon, wie das hier für mich ausgeht, werde ich mein Produkt weiter vorantreiben. Wenn Herr Maschmeyer das nicht mit mir macht, dann wird es ein anderer machen, weil es eine geile Idee ist. Davon bin ich fest überzeugt."