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Die besten Momente von Gründertalent Kerstin

Kerstins Superfoodgetränk 'chokoin'

Staffel 1Episode 121.03.2018 • 20:15

Kerstin möchte ein leckeres, süßes aber dennoch gesundes Getränk auf den Markt bringen. Mit ihrem aus der Kakaobohne gewonnen Superfood-Getränk "chokoin" will sie die Jury von ihrer Idee überzeugen. Ob sie für das gesunde Süßgetränk eine Zukunft sehen?

Alter 50
Beruf Geschäftsfrau
Heimat München
Idee chokoin

Geboren und aufgewachsen in Dresden, reiste Kerstin Weise 1981 im Alter von 13 Jahren gemeinsam mit ihrer Familie aus der ehemaligen DDR aus. Nach ihrem Schulabschluss machte sie zunächst eine Ausbildung zur Arzthelferin und bereiste für zehn Jahre als Stewardess die Welt, bevor sie mit einem Marketing-Abendstudium begann und im Jahr 2007 ihre eigene Chocolaterie eröffnete. Kerstin Weise ist verheiratet und lebt in München.

Das wurde aus Kerstins Idee:

Kerstin hat ihr Kakaofruchtgetränk zur Marktreife geführt. Das Getränk, das aus frischen Kakaofruchtfleisch gepresst wird, hat einen natürlich süßen. Dabei kommt der vegane Saft ohne Zusatzstoffe aus. Mit der CocoA Switzerland GmbH, kurz CocoA, hat Kerstin einen Partner gefunden, welcher eine solarbasierte Technologie entwickelt hat. Alle Mehreinnahmen aus der neuartigen Verarbeitung fließen direkt zu den Kleinbauern.

Was ist Ihre Geschäftsidee?

"chokoin ist ein Superfood: Ein natürliches Erfrischungsgetränk auf Basis der Kakaofrucht, das es so weltweit noch nicht gibt." 

Wie weit sind Sie mit Ihrer Idee bisher?

"Die Idee steckt noch in den Kinderschuhen, ich habe den Softdrink bislang nur selbst getestet. Herr Maschmeyer war der Erste, dem ich das Getränk danach zum Probieren angeboten habe." 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, sich bei "Start Up!" zu bewerben?

"Ich hatte gelesen, dass Carsten Maschmeyer auf der Suche nach Gründern mit Ideen ist. Ich habe selbst nicht das Geld, um das Produkt zu entwickeln, also dachte ich mir: Ich habe nichts zu verlieren, ich probiere das!" 

Wo sehen Sie Ihre Stärken als Gründerin?

"Das Organisatorische liegt mir sehr. Ich kann alles managen und machen und habe viele Ideen." 

Wo sehen Sie Ihre Schwächen?

"Ich bin kein Zahlenmensch. Eigentlich brauche ich einen Controller, der budgetieren kann. Und ich bin vom Naturell eher keine Rampensau. Der Vertrieb liegt mir deswegen auch nicht gerade." 

Was erhoffen Sie sich von Ihrer Teilnahme?

"Ich hoffe auf Unterstützung in den Bereichen, in denen meine Schwächen liegen. Und natürlich hoffe ich, dass ich mein Produkt bis zur Marktreife entwickeln kann. Dafür benötige ich in erster Linie das Rohprodukt sowie einen Lebensmitteltechniker, aber auch einen Designer, der die passende Flasche entwirft."