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Die besten Momente von Gründertalent Sevil

Sevils Qualitäts-Check-System

Staffel 1Episode 121.03.2018 • 20:15

Sevil hatte genug davon, dass jährlich tonnenweise noch genießbare Lebensmittel weggeschmissen werden und wusste dafür muss es eine Lösung geben. Mit einem Ampelsystem im Deckel der Lebensmittel will sie dafür sorgen, dass weniger verschwendet wird.

Alter 41
Beruf Freelancerin
Heimat Frankfurt
Idee Qualitäts-Check-System für Lebensmittel

Sevil wurde in Dortmund geboren. Nach einer Ausbildung am Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie machte sie sich mit einer Kommunikations- und Marketingagentur selbständig. Nach dem Verkauf der ersten Agentur, gründete sie unmittelbar eine neue, die im Mai 2017 Insolvenz angemeldet hat. Aktuell arbeitet Sevil als Freelancerin und engagiert sich als Botschafterin für das Projekt „Share one meal“ der Peter-Ustinov-Stiftung. Sie ist geschieden und lebt mit ihrem 12-jährigen Sohn in Frankfurt. 

Was ist Ihre Geschäftsidee?

"Ich möchte einen Frischemesser für Lebensmittel auf den Markt bringen. Wie oft steht man vor dem Problem, dass man die Milch aus dem Kühlschrank holt und nicht weiß, ob die noch frisch ist? Oder ob in der Cola-Flasche noch Kohlensäure ist? Meine Idee ist deshalb, einen Frische-Indikator mit Ampel-System als separaten Verschluss anzubieten – und das nicht nur für Getränke, sondern auch für Frischhaltedosen. Dass es so ein System noch nicht für den Handel gibt, wird von der Politik seit Jahren unterbunden." 

Wie weit sind Sie mit Ihrer Idee bisher?

"Ich habe sehr, sehr viel recherchiert und bisher ein Konzept mit Video erstellt." 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, sich bei "Start Up!" zu bewerben?

"Die Idee ist entstanden, als ich Herrn Maschmeyer einmal in Frankfurt vor einem Hotel gesehen habe. Zwei Tage später habe ich gelesen, dass es eine neue Gründer-Sendung gibt, bei der man kein fertiges Produkt haben muss. Da habe ich mich sofort beworben." 

Wo sehen Sie Ihre Stärken als Gründerin?

"Meine Stärken liegen in der Kommunikation. Ich bin eine extrovertierte Person und habe bisher immer viel mit Menschen gearbeitet. Zudem habe ich 20 Jahre Agenturerfahrung und weiß neben allen Erfolgserlebnissen auch, welche Fehler man machen kann." 

Wo sehen Sie Ihre Schwächen?

"Ich bin keine Technikerin, deshalb brauche ich Lebensmittelexperten und viele Leute, die mich unterstützen." 

Was erhoffen Sie sich von Ihrer Teilnahme?

"Mit geht es nicht um die Million, sondern um das Netzwerk und die Kontakte von Herrn Maschmeyer. Ich möchte nicht nur meine Verschlüsse verkaufen. Mir geht es um ein Umdenken der Gesellschaft weltweit. Das ist meine Vision. Egal, wieweit ich in der Sendung komme – ich werde meine Idee umsetzen."