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Die besten Momente von Gründertalent Stefan

Stefan möchte den Haushalt revolutionieren

Staffel 1Episode 228.03.2018 • 20:15

Stefans Produkt soll endlich den Haushalt von unangenehmen Schuhgerüchen befreien. Der 34 Jährige weiß, worauf man bei der Entwicklung dieser Neuheit achten muss. Mit seinem Ehrgeiz und enormen Wissen möchte er die Jury von sich und seiner Idee überzeugen.

Alter 34
Beruf Doktorand
Heimat Aachen
Idee Schuhschrank ohne schlechten Geruch

In Taiwan geboren, ist Stefan im Alter von sechs Jahren mit seinen Eltern und seinen beiden älteren Schwestern nach Aachen gezogen. Nach der Ausbildung zum Chemielaboranten und einem Chemiestudium, promoviert er aktuell am Forschungszentrum Jülich und an der RWTH Aachen University im Bereich Chemie. 

Das wurde aus Stefans Idee:

Die Würfelförmige Box desinfiziert mittels UV-Technologie Schuhe, tötet Bakterien ab und beugt so unangenehmen Gerüchen vor. Es gibt fertige Prototypen zum Testen. Produktionspartner in Deutschland sind bereits gefunden und eine Kickstarter Kampagne wurde jetzt gestartet. Stefan hat sich mit Marko Kloiber in der InfinityStartUp GmbH für ihre Produkte zusammengeschlossen.

Was ist Ihre Geschäftsidee?

"Meine Idee ist ein Schuhschrank, der nicht nur zur Aufbewahrung dient, sondern auch unangenehm riechende Schuhe reinigt und sowohl von Bakterien, als auch von Pilzen befreit. Nach etwa dreißig bis sechzig Minuten in meinem Schrank sind alle Schuhe antibakteriell und antimykotisch, also von Pilzen befreit. Man könnte sagen eine Schuhwaschmaschine, wobei diese jedoch ohne Wasser und ohne chemische Stoffe funktioniert. Die Reinigung ist ein rein physikalischer Prozess, der nicht außen stattfindet, sondern im Innenleben des Schuhs. Die Schuhe außen abputzen und reinigen kann jeder. Aber mit meiner Erfindung kann man den Schuh innen sogar bis in die Spitze antibakteriell reinigen. Der Vorteil bei dieser Erfindung gegenüber einer traditionellen Waschmaschine besteht darin, dass weder die Farbe noch das Material des Schuhs bei dem Reinigungsprozess angegriffen werden; während in einer Waschmaschine der Kleber in einem Schuh gelöst wird und Lederschuhe ruiniert werden." 

Wie weit sind Sie mit Ihrer Idee bisher?

"Ich stehe noch ganz am Anfang. Ich habe viel recherchiert, ob es so ein Produkt schon gibt. Bisher ist mein Ansatz einzigartig." 

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, sich bei "Start Up!" zu bewerben?

"Ein guter Freund von mir hat von der Sendung erfahren und mir einen Link geschickt. Und da ja auch Gründer, die bisher nur eine Idee haben, gesucht wurden, habe ich mich beworben." 

Wo sehen Sie Ihre Stärken als Gründer?

"Ich brenne für meine Idee, bin sehr kommunikativ und kann mich auch auf unterschiedlichste Charaktere einstellen. Ich glaube, meine positive und ruhige Ausstrahlung hilft mir da auch sehr. Des Weiteren verfüge ich über ein hohes Maß an Resilienz, welche mich zu meiner Bestleistung sowohl in fachlicher, als auch philanthropischer Hinsicht pusht." 

Wo sehen Sie Ihre Schwächen?

"Mir wird oft gesagt, dass ich zu zurückhaltend und zu rücksichtsvoll bin, jedoch sehe ich diese Punkte nicht als Schwäche. Ein guter Geschäftsmann zeichnet sich aus meiner Sicht nicht allein durch hohen Profit aus, sondern durch seinen Beitrag für die Gesellschaft." 

Was erhoffen Sie sich von Ihrer Teilnahme?

"Ich würde gerne den Prototyp fertigstellen, die Sendung gewinnen und dann mit Herrn Maschmeyer eine Firma gründen. Wenn ich nicht gewinne, werde ich selbstverständlich alles versuchen, um das Produkt auf den Markt zu bringen und damit alle dazu motivieren, ebenfalls ihren Träumen nachzugehen und ebenfalls zu versuchen, ihre Ideen in die Realität umzusetzen. Gerne unterstütze ich mit meiner Firma bei den Umsetzungen."