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Matthew Mockridge

Multitalent und Gründer-Coach Matthew Mockridge

Staffel 1Episode 121.03.2018 • 20:15

Matthew Mockridge hat selbst Erfahrungen im Start-Up Business und möchte diese an die Gründertalente weitergeben. Mit seinen 31 Jahren hat er einen beeindrucken Lebenslauf und gehört zu den erfolgreichsten Coaches im Start-Up Bereich.

Der 31-jährige Persönlichkeitscoach gründete als Student auf den 13 Quadratmetern seiner Studentenbude ein international erfolgreiches Event-Start-up. Heute ist er erfolgreicher Autor und weltweit als Keynote-Speaker und Berater für Start-ups unterwegs. Er wird die Jury um Carsten Maschmeyer beraten und den Gründern als Mental-Coach und Motivator zur Seite stehen. In Teachings zu Körpersprache oder zu selbstbewusstem und authentischen Auftreten wird er ihnen helfen, über ihre bisherigen Grenzen hinauszuwachsen und an ihren Schwächen zu arbeiten.

Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Was ist Ihre Methode, um mit den Gründern an ihren Schwächen zu arbeiten?

"Die Schwäche als Schwäche zu sehen, macht sie erst zum limitierenden Glaubenssatz. In jeder Schwäche steckt immer auch eine Chance zu wachsen. In genau dieser Weise habe ich die Gründer vor allem immer an ihre Stärken erinnert und an ihren Mut und daran, dass sie niemanden beeindrucken müssen – denn erst dann beeindrucken sie sich selbst und sind wirklich stark." 

Welche Persönlichkeitseigenschaften eines Gründers sind Ihrer Meinung nach unverzichtbar?

"Eine unverzichtbare Persönlichkeitseigenschaft eines Gründers ist meiner Meinung nach, eine ehrliche Auseinandersetzung mit dem eigenen 'Warum'. Zu viele Menschen wollen gründen, um Gründer zu sein. Es ist cool und im Trend. Eine Entscheidung aus dem Kopf. Nur wer im Herz dabei ist, bleibt auch dabei. Wenn das 'Warum' ehrlich stark genug ist, folgt das 'Wie' von allein." 

Auf Grund Ihrer eigenen Erfahrung: Was sind die größten Herausforderungen, denen sich Gründer besonders zu Beginn stellen müssen?

"Eine der größten Herausforderungen, der sich Gründer besonders zu Beginn stellen müssen, ist der Umgang mit Misserfolgen. Nur wer oft genug fällt, lernt zu laufen. Aus den sozialen Medien kennen wir heutzutage nur die perfekt kuratierten Hochglanz-Versionen unserer Mitmenschen. Misserfolg ist nun mal nicht sexy, aber beim Gründen völlig normal und sogar wichtig. Als Gründer muss man sein Ego an der Tür zum Office ablegen – das kann nicht jeder." 

Die wichtigste Lektion, die Sie künftigen Gründern mit auf den Weg geben möchten?

"Gründe nicht, um reich zu werden, gründe um frei zu sein."