Top Chef Germany: Jeder gegen jeden

Schon die erste Challenge bietet Potenzial für Spannung! Die Aufgabe ist anspruchsvoll: Ein Maishähnchen auf eine neue Art zuzubereiten - nicht bei jedem der Köche stößt die Zutat auf Begeisterung. Was wird gekocht?

Sofort beginnt der Kampf um die Ressourcen. Die Kandidaten sprinten los, um sich Teller, Schüsseln, Gemüse und andere Hilfsmittel und Zutaten zu sichern. Hou ist überfordert. Sie läuft umher, sucht Kochutensilien, ruft ihren Konkurrenten Fragen zu, aber keiner antwortet. Sind alle im Tunnel oder wollen sie der Rivalin nicht helfen? Die Köchin reagiert genervt, von den anderen hätte sie mehr erwartet - zumindest eine Antwort.

Eine Herausforderung für die Profis: Das Huhn neu erfinden

Die Jury bei dieser Challenge besteht aus Alexandra Kilian und Peter Maria Schnurr. Sie kommen an alle Arbeitsplätze der Kandidaten und kosten von den Kreationen. Ihr Urteil fällen die beiden dabei sehr kritisch: zu trocken, zu grün, nicht cremig genug - und es wird klar, es wird gnadenlos bewertet. Nicht alle der Teilnehmer sind davon begeistert. Während Annette ihre Fehler einsieht, reagieren andere verschnupft.

Nachdem die Richter alle Gerichte gekostet haben, wird das Ergebnis verkündet. Dazu werden die Spitzenköche in zwei Gruppen geteilt: Die fünf, die am meisten überzeugen konnten, erhalten einen Vorteil bei der nächsten Challenge. Von den Juroren zum Besten gekürt wurde Franz Josef.

Alexandra und Peter legten folgende Reihenfolge fest:

  1. Franz Josef
  2. Christian
  3. Bernhard
  4. Serkan
  5. Sven

Diese fünf dürfen sich einen Partner unter den anderen auswählen, sodass folgende Paarungen zustande kommen:

  • Franz Josef und Tom (Team Schwarz)
  • Christian und Steffen (Team Weiß)
  • Bernhard und Johannes (Team Grau)
  • Serkan und Annette (Team Gelb)
  • Sven und Hou (Team Orange)

Bei der Teamwahl fällt eines auf: Die Kandidaten entscheiden sich vorrangig für ihre männlichen Mitstreiter. Die beiden Frauen werden erst einmal stehen gelassen. Annette macht dieses Verhalten wütend und unweigerlich kommt die Frage auf: Gibt es in der Küche ein Macho-Problem?

Challenge 2: Eine kulinarische Reise nach China

Ein neuer Tag in Berlin bricht an - also eine neue Möglichkeiten für die Köche, zu beweisen, dass sie Deutschlands “Top Chef” sind. Als Juroren für diese Aufgabe kosten Jury-Präsident Eckart Witzigmann und Guanfeng Guan, der als Pate bei der Challenge agiert. In seinem Restaurant “Long March Canteen” in Berlin-Kreuzberg bereitet er Speisen aus der Shanghai- und der Sichuan-Küche zu. Insgesamt führt er fünf Restaurants in Berlin, die bei vielen Feinschmeckern bekannt und beliebt sind.

Die Aufgabe bedeutet viel Druck für Hou: Weil sie auf chinesische Wurzeln zurückblicken kann, hat sie das Gefühl, dass von ihr besonders viel erwartet wird. Aber auch für die anderen Kandidaten wird es schwierig, denn die Shanghai-Küche ist anspruchsvoll. Profi Guanfeng kocht zuerst die zwei Gerichte vor, die auch die Teilnehmer zaubern müssen - aber hier kommt das Schwierige an der Herausforderung: Zutaten und Gewürze werden nicht verraten. Die Anwärter müssen nur anhand des Geschmacks und des Aussehens des Tellers erraten, was die Bestandteile der Speise sind. Einer der beiden Kandidaten muss anschließend einkaufen gehen und die Zutaten besorgen. Zum Nachkochen der Meisterwerke aus der chinesischen Küche haben alle 60 Minuten Zeit.

Harte Entscheidung für die Teilnehmer von Top Chef Germany

Team Orange, bestehend aus Sven und Hou, konnte die Juroren von ihrer Kreation überzeugen. Die beiden ziehen sofort in die nächste Runde der Koch-Show ein und sind somit automatisch in Folge 3 dabei. Auf die Chefs der restlichen Teams kommt nun eine harte Aufgabe zu: Sie müssen entscheiden, ob sie sich selbst für das schlechte Ergebnis verantwortlich sehen oder ob sie die Fehler bei ihrem Partner finden. Das bedeutet: Vier Köche sind sicher eine Runde bei Top Chef Germany weiter, die anderen vier müssen in der Witzigmann-Challenge antreten und sich dort beweisen.

Diese vier kochen gegeneinander:

  • Serkan (als Team-Chef sieht er die Verantwortung bei sich und wählt sich deswegen selbst)
  • Steffen
  • Tom (er bittet seinen Mitstreiter, in die Challenge gehen zu dürfen)
  • Johannes (er wird von seinem Team-Chef Bernhard nominiert, weil dieser findet, dass Johannes vor allem für die Niederlage verantwortlich ist)

Die Witzigmann-Challenge in Folge 2

Jury-Leiter Eckart Witzigmann stellt den Anwärtern auf den Titel “Top Chef” eine besondere Aufgabe. Dabei geht es um sein Lieblingsgetränk Champagner - die vier Herausforderer müssen ein Canapé zaubern, das perfekt zu dem prickelnden Tropfen passt. Dafür haben sie 30 Minuten Zeit.

Nur drei der Köche kommen weiter, einer muss die Show verlassen. Es trifft Johannes. Er kann die Jury mit seinem Canapé nicht überzeugen. Er verabschiedet sich mit emotionalen Worten: Er wollte beweisen, dass seine Krankheit ihn nicht einschränkt. Bernhards Entscheidung, ihn in die Witzigmann-Challenge zu schicken, kommt nicht bei jedem der Kandidaten gut an. Serkan zum Beispiel kann die Entscheidung des ältesten Profis nicht verstehen. Ob es wohl dadurch in der nächsten Folge  von Top Chef Germany zu weiteren Spannungen und Konflikten kommen wird?

Aber für Johannes ist noch nicht vollkommen Schluss: Bei Top Chef Germany - Die letzte Chance hat er noch einmal die Möglichkeit online gegen einen der ausgeschiedenen Teilnehmer aus Folge 1 anzutreten. Auch diese Aufgabe ist eine wahre Herausforderung: Die beiden müssen eine Arrabiata-Sauce vorbereiten, ohne auch nur ein einziges mal abschmecken zu dürfen. Peter Maria Schnurr entscheidet anschließend, wer weiter kämpfen darf: Denn der Gewinner des Online-Wettkochens zieht ins Finale ein und kann so immer noch Top Chef Germany werden!

Top Chef Germany - jeden Mittwoch um 20:15 Uhr in Sat.1.