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Was ist Kurzsichtigkeit

Kurzsichtigkeit (=Myopie) ist eine angeborene oder erworbene Fehlsichtigkeit des Auges. Kurzsichtige sehen weiter entfernte Gegenstände undeutlich und verschwommen, erkennen nahe Objekte jedoch problemlos. Der Grund dafür liegt darin, dass bei Kurzsichtigen die scharfe Abbildung weit entfernter Gegenstände vor der Netzhaut des Auges erfolgt. Auf der Netzhaut selbst hingegen entsteht ein verschwommenes Bild, das dann entsprechend an das Gehirn übermittelt wird.

Die Welt im Nahsichtmodus

Dr. Wolfgang Wesemann, Kuratorium Gutes Sehen: „Wenn die Augen der Kinder zu lange im Nahsichtmodus arbeiten, ist eine Kurzsichtigkeit programmiert. Das haben Studien hinreichend bewiesen. Länger als zwei Stunden am Tag sollte kein Kind digitale Medien konsumieren. Die Apotheken-Umschau berichtet, dass bis 2050 die Hälfte aller Menschen kurzsichtig seien. Das haben Wissenschaftler aus Singapur und Australien berechnet.

Sehtest – bin ich kurzsichtig?

Link unter: https://www.sehen.de/service/seh-checks

KGS-Fern-Seh-Check (Erwachsene)

KGS-Kinder-Seh-Check

(Beachte richtiges Format!)

Wie lässt sich Kurzsichtigkeit verbessern?

Eine bestehende Kurzsichtigkeit kann durch das Tragen einer geeigneten Sehhilfe – Brille oder Kontaktlinsen – problemlos ausgeglichen und korrigiert werden. In bestimmten Fällen besteht die Möglichkeit einer Operation, bei der die Brechkraft des Auges verändert wird (Laserbehandlung). Wird die Kurzsichtigkeit durch eine Brille oder Kontaktlinsen ausgeglichen, kommen Zerstreuungslinsen mit einem negativen Brechwert (Maßeinheit des Brechwerts: Dioptrie, kurz: dpt) zum Einsatz. Diese Linsen, auch Minusgläser genannt, verschieben den Punkt, an dem ferne Gegenstände scharf abgebildet werden, so weit, dass er direkt in der Netzhaut liegt. Minusgläser sind am Rand etwas dicker als in der Mitte (konkav), können aber dank moderner Technik sehr dünn geschliffen werden. Stark kurzsichtige Menschen sollten ihre Augen einmal jährlich untersuchen lassen. Ab einer Glasstärke von –6 dpt steigt das Risiko für schwerwiegende Erkrankungen des Auges wie etwa Netzhautablösung, Grauen Star und Grünen Star beträchtlich.

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