Total gesund! Mit Britt und Dr. Kurscheid

Darum ist ein dicker Po gesund

"Gesundheits-Geheimnis" dicker Po

Wer sich über seinen dicken Po ärgert, darf sich freuen: Obwohl viele Frauen ihr großes Gesäß sicher mehr als einmal verflucht haben, bewahrt es sie vor Herz- und Kreislauferkrankungen. Doch warum ist das so, und wie kann ich mir einen gesunden Po zulegen? 

Hintern gesund

Verteilung des Körperfettes

Apfeltyp: Das Fett lagert sich schneller am Bauch an, das Risiko für Herzleiden steigt. Denn das Fettgewebe am Bauch begünstigt die Entstehung von Ablagerungen in den Blutgefäßen. Die Folge: höhere Risiken für Diabetes Typ 2, Bluthochdruck, Herzinfarkte oder Hirnschläge.

Sanduhrtyp: Breite Hüften, breiter Brustkorb und eine schmale Taille. Das Fett konzentriert sich um Brust und Hüften. Dieser Figur-Typ gilt als besonders gesund.

Birnentyp: Das Fett liegt eher auf den Hüften, Schenkeln und dem Po. Birnentypen sind weniger gefährdet, eine Stoffwechsel- oder Herz-Kreislauferkrankung zu bekommen.

Ein praller Hintern – mit dem der Birnentyp gesegnet ist – hält uns dank dem „Schwammeffekt“ gesund. Warum ist das so?

Dicker Po macht gesund:

Das haben Forscher der University of Oxford herausgefunden. Unser Bauchfett gibt schädliche Stoffe ins Blut ab, die Diabetes und zahlreiche Herz-Kreislauferkrankungen verursachen können. Ein üppiges Hinterteil wirkt dem entgegen: Wie ein Schwamm saugt die Körpermitte die gefährlichen Fettsäuren wieder auf.

Schlaumacher Po

Ein praller Po hält uns aber nicht nur gesund, sondern auch noch clever! Laut den Forschern haben die Frauen das ihrem Hüftspeck zu verdanken, denn der beinhaltet viele Omega-3-Fettsäuren, die das Wachstum des Gehirns beeinflussen.

Ergänzend dazu profitiert laut einer Studie der Universität Pittsburgh auch der Nachwuchs. Stillende Mütter können in dicken Hintern und Oberschenkeln die Muttermilchfette speichern, mit denen die Kleinen ihr Nervensystem aufbauen können.

Kein Freifahrtschein für Fettpolster

Das bedeutet natürlich nicht, dass sich jeder rundfuttern soll. Ein hoher Körperfettanteil bleibt ein Risikofaktor. Der Apfeltyp ist besonders gefährdet, da sich das Fett hauptsächlich am Bauch, dem sogenannten Viszeralfett sammelt. Am gesündesten lebt laut Experten die Sanduhr-Figur. Da der Figurtyp genetisch bedingt ist, lässt sich nicht beeinflussen, wo sich Fett am Körper ansiedelt. Ebenso wenig kann nur an bestimmten Problemzonen abgenommen werden. Kann ich meinen Po trotzdem unterstützen?

Gesundmacher Po

Wer die heilende Kraft des Hinterns verstärken will, sollte seinen Po trainieren. Mit ganz einfachen und schnellen Übungen machen wir unseren Hintern zur Wunderwaffe!

  1. 1.       Beinheber
  2. 2.       Brückenlift
  3. 3.       Absenker

3x die Woche 15 Minuten Training, und nach wenigen Wochen arbeitet unser Knack-Po für uns. Das lohnt sich auch für Sportmuffel, denn:

-          Größter Muskel, hoher Verbrauch: Unser Po ist der größte Muskel unseres Körpers, und verbrennt beim Training damit am meisten Kalorien

-          Hüfte rein, Po raus: Bei schwachen Pomuskeln kippt die Hüfte nach vorne, was den Bauch optisch hervortreten lässt

-          Po als Dämpfer: Ein trainierter Po ist ein Hüftstabilisator und schützt so die Gelenke

-          Schnelle Erfolge: Große Muskelgruppen wachsen mit dem Training auch am schnellsten – schnelle Erfolgserlebnisse!

Nach dem Workout am Abend kommt proteinreiche Kost, wie z.B. Hähnchen, Pute, Nüsse oder fettarmer Quark sehr gelegen. Daraus kann der Körper die Gesäßmuskulatur aufbauen.

Shapewear für einen Kack-Po – eine ungesunde Alternative

Viele Frauen formen ihren Po nicht durch Sport, sondern durch Shapewear. Obwohl sich das als einfache Alternative etabliert hat, warnen Ärzte vor den Folgen der körperformenden Unterwäsche. Sie kann die inneren Organe quetschen, zu Verdauungsstörungen führen und Entzündungen der Schleimhäute auslösen. Zwar sitzt und bewegt man sich in Shapewear aufrechter, sie verbessert aber keinesfalls die Haltung. Das Gegenteil ist der Fall: Da nicht die Muskeln die Arbeit verrichten, sondern die Unterwäsche, werden sie auch nicht trainiert und bauen ab. Hin und wieder kann natürlich mal geschummelt werden, auf Dauer ist Shapewear aber keine gesunde Alternative. 

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