Laut DAK-Gesundheitsreport 2017 leiden etwa 34 Millionen Deutsche an Schlafstörungen. Versuchen Sie, optimale Bedingungen für einen erholsamen und regenerierenden Schlaf zu schaffen:

  1. Legen Sie sich in einem ruhigen, gut gelüfteten und abgedunkelten Raum schlafen.
  2. Versuchen Sie Ihren Körper auf einen regelmäßigen Schlaf-Wach-Rhythmus einzustellen, indem Sie stets zur gleichen Zeit zu Bett gehen.
  3. Arzt und Professor Dr. Thomas Kurscheid empfiehlt zum Schlafen eine Raumtemperatur von circa 18 Grad Celsius.
  4. Führen Sie ein Ritual zum besseren Einschlafen ein. Trinken Sie beispielsweise Tee mit Baldrian, Hopfen oder Melisse vor dem Schlafengehen – das beruhigt. Oder nehmen Sie ein Bad mit ätherischen Ölen wie zum Beispiel Lavendelöl. Das entspannt und beruhigt Körper und Geist.
  5. Schlafen Sie nicht im Wohnzimmer auf der Couch ein, sondern legen Sie sich in Ihr Schlafzimmerbett. Denn auch die optimale Schlafqualität ist wichtig, um sich bestmöglich ausruhen zu können.
  6. Essen Sie nicht zu spät vor dem Schlafengehen zu Abend und nicht zu fettig. Fettiges Essen ist schwer verdaulich und strengt den Körper unnötig an.
  7. Verzichten Sie auf Alkohol und Nikotin vor dem Zubettgehen.
  8. Trinken Sie kurz vor der Schlafenszeit keine koffeinhaltigen Getränke wie Kaffee, grünen oder schwarzen Tee.
  9. Verzichten Sie vor dem Schlafengehen auf helles Licht und sitzen Sie abends nicht vor Fernseher, Handy und Tablets. Das Blaulicht von Bildschirmen ist tabu.
  10. Sollten Sie trotzdem nicht einschlafen können und wach im Bett liegen, dann versuchen Sie zu meditieren oder einfach bewusst ein- und auszuatmen. Hilft das nicht, dann wälzen Sie sich nicht weiter im Bett sondern stehen nochmal kurz auf oder gehen Sie lieber eine Runde spazieren.

Sollten all diese Tipps auf Dauer nicht funktionieren, ist es empfehlenswert, einen Arzt aufzusuchen. Lassen Sie sich mit Ihrer Schlafstörung individuell beraten. Weitere Tipps und Hilfe bekommen Sie auch hier

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