Was ist der Unterschied zwischen Shampoo, Spülung und Kur?

Jeder weiß, dass es sich bei Shampoo, Spülung und Kur um unterschiedliche Dinge handelt. Aber was können die eigentlich genau? Die Unterscheidung ist dabei oft minimal.

Shampoos haben den Effekt, die äußere Schuppenschicht des Haares zu öffnen und sie so zu reinigen. Dabei trägt es z.B. den Talg aus der Kopfhaut, aber auch Ablagerungen von Stylingprodukten (wie z.B. Haargel) ab. Die Spülung oder der Conditioner verschließen anschließend die aufgeraute Schuppenschicht und bilden einen Schutzmantel. Eine Haarkur macht letztlich das Gleiche – unterscheidet sich in ihrer Wirkung also nicht von der Spülung. „Zwar sind Kuren oft mit vielen Proteinen und Nährstoffen angereichert. An der Kopfhaut bewirken können diese aber nichts, denn die Haare sind tot.“, so Dr. Liebich, Hautarzt aus München. Die einzige Unterscheidung zwischen Spülung und Kur ist in der Anwendung: Während Erstere für die regelmäßige Anwendung gedacht ist, sollte man Letztere nur einmal die Woche verwenden. 

Gibt es zu den Kuren alternative Hausmittel? 

Hierzu hat Dr. Liebich einen Tipp vom Experten: „Aus medizinischer Sicht ist eine Mischung aus Eigelb mit Öl zu empfehlen – das ist sehr schonend, und kann auch über Nacht einwirken. Dazu einfach 1 Eigelb und 1-2 EL Öl zu einer Creme verrühren und auf das Haar auftragen. Die Mixtur macht strohiges Haar nicht nur wieder geschmeidig, sondern beruhigt auch die Kopfhaut. Wer fettiges Haar hat, sollte aber lieber die Finger davonlassen.“

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