Warum altern wir?

Wir erblicken das Licht der Welt – und fangen an, zu altern. In der Jugend wird die Haut noch optimal versorgt, bis mit ca. 25 Jahren die ersten sichtbaren Veränderungen eintreten:

  • Ab 25 Jahren: Die Haut wird weniger durchblutet, die Zellerneuerung nimmt ab und der Feuchtigkeitsverlust lässt die Haut trockener und spröder werden. Erste Äderchen zeichnen sich an Mund und Augenwinkeln ab.
  • Ab 35 Jahren: Die Talgdrüsen geben weniger Fett ab und die Haut kann weniger Feuchtigkeit binden. Die Folge: Die Haut erscheint weniger glatt und straff. Der Halsbereich ist betroffen.
  • Ab 45 Jahren: Besonders Frauen müssen jetzt stark sein: Die Wechseljahre sorgen dafür, dass die Haut noch schlechter durchblutet wird. Der Hormonspiegel sinkt, die Haut wird dünner.
  • Ab 55 Jahren: Noch geringere Fettproduktion: Die Feuchtigkeitsbindung und Zellerneuerung sinkt - rapide. Die Muskeln werden schwächer, was die Hautalterung zusätzlich begünstigt.

Gold Vs. Avocado

Avocado

Kälte und Schnee setzen der Haut zu, sie wird trocken. Abhilfe schafft die Avocadomaske.

Tragen Sie die Maske auf das zuvor gut gereinigte Gesicht auf. Es wird empfohlen, eine Gesichtsbürste zu benutzen, lassen Sie sie ruhig 30 Minuten und länger einwirken, dann mit warmem Wasser abwaschen und genießen Sie danach das angenehme Gefühl von gut genährter Haut. Drei Super-Power Zutaten miteinander vereint, denn die Avocado ist reich an Öl, Vitaminen und Mineralstoffen, die in die Haut eindringen und der Joghurt spendet viel Feuchtigkeit. Der Honig und die Milchsäurekulturen im Joghurt regen die Zellerneuerung an.

Zutaten:

2 EL reife Avocado

1 EL Griechischer Joghurt

1 TL Honig

Zubereitung:

Einfach alle Zutaten gut miteinander vermischen. Ich nehme einen Zauberstab, dann geht es wirklich innerhalb von Sekunden und man hat eine völlig homogene Masse ohne Klümpchen.

Direkt danach anwenden. 20-30 Minuten einwirken lassen und dann mit warmem Wasser abspülen.

Die Maske sollte immer frisch zubereitet und sofort angewendet werden.

Gold

Gold in der Medizin ist längst keine Neuheit: Die Ägypter kamen Oleg zuvor. Cleopatra soll sich mit Gold schön gehalten haben. Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts wurde Gold bei Tuberkulose und bei, Achtung: Syphilis verwendet. (Quelle: Welt.de 2007)

Organische Goldverbindungen wurden bei sehr schmerzhaftem Gelenkrheuma eingesetzt. Zwar gibt es inzwischen wirkungsvollere Medikamente, doch wenn es dabei zu Unverträglichkeiten kommt, greifen Mediziner auf die Goldpräparate zurück. (NDR, 2015)

Die Wirksamkeit auf der Haut ist äußerst umstritten, und es gibt nicht ausreichend Studien zu Gold in der Medizin. Gold soll antiinflammatorisch wirken, behaupten Hersteller. Dr. Judith Hellman, eine Dermatologin in New York, hat sich einschlägig mit Gold in Hautcremes befasst und kam zu dem Urteil: Im besten Falle bewirkt Gold nichts auf der Haut, im schlimmsten Falle bewirkt es Hautirritationen. Ihre Kollegin Dr. Jeannette Graf, ebenso Hautärztin in New York, will das bestätigen. Es gäbe gar keine wissenschaftlichen Studien, die belegen, dass Gold überhaupt einen Effekt auf das Revitalisieren der Haut hätte, noch dass es der Haut einen goldenen Glanz verleihen könnte. (Quelle: New York Times, 2010)

Beauty für Zuhause

Doch es geht auch günstiger – und schneller. Das sind natürliche und wirksame Beauty-Quickies:

  • Gurkenscheiben Wer unter geschwollene Augen leidet,legtzehn Minuten lang frisch geschnittene Gurkenscheiben auf die Augenlider. Die Antioxidantien, reduzieren die Schwellung
  • Schwarzer Tee Mit Teebeuteln lassen sich Schwellungen um die Augen mildern. Gut sei dafür schwarzer oder grüner Tee, erläutert Birgit Huber vom Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (IKW) in Frankfurt am Main. Kamillentee sei ungeeignet, da er die Haut reizen könne. Größte Vorsicht ist für Allergiker geboten, die die Verträglichkeit vor der Anwendung unbedingt prüfen sollten. 

    Die Beutel werden erst mit warmem, nicht zu heißem Wasser aufgebrüht. Anschließend kommen sie für circa zehn Minuten ins Gefrierfach und in angefrorenem Zustand auf die Augen. Die Inhaltsstoffe spenden der Haut Feuchtigkeit und entspannen sie. Außerdem wirkten die Gerbstoffe im Tee kleinen Fältchen entgegen.

  • Honig ist auch für unsere Lippen ein süßes Heilmittel. Durch die antiseptische Wirkung werden Ihre Lippen nicht nur weicher, sondern gleichzeitig auch vor Keimen geschützt. Einfach auftragen und einige Minuten einziehen lassen. Anschließend die süße Kur entweder mit lauwarmen Wasser abwaschen oder einfach abschlecken.
  • Teebaumöl Die antibakterielle Wirkung des Teebaumöls zerstört Akne-Bakterien auf der Haut. Daher kann das desinfizierende Öl besonders bei Eiterpickeln eine positive Wirkung haben. Teebaumöl sollte allerdings nicht großflächig oder unverdünnt angewandt werden. Bei Akne oder eitrigen Pickeln, sollte das Öl mit einem Wattestäbchen lokal auf die entzündeten Pickel aufgetragen werden. Am besten wirkt das Öl auf der gereinigten Haut über Nacht.
  • Dampfbad Teebaumöl: Zur Tiefenreinigung der Haut ist ein Gesichts-Dampfbad oder ein Wannenbad mit einigen Tropfen des Teebaumöls geeignet. Dadurch öffnen sich die verstopften Poren, die Haut wird gereinigt und desinfiziert und die entzündeten Pickel heilen schneller ab. Aufgrund des durchaus vorhandenen Allergiepotentials sollte das Öl allerdings vorher auf einer kleinen Hautstelle getestet werden.

 

Wie halte ich meine Haut im Alltag jung?

  • Sport: Sport regt den Stoffwechsel und die Hautdurchblutung an 
  • Schlaf: Im Schlaf regeneriert der Körper Hautzellen – ausgiebiger Schönheitsschlaf bitte
  • Wasser: Flüssigkeitszufuhr greift der Haut unter die Arme. Frauen sollten 9 Gläser pro Tag trinken, Männer 13 Gläser. Das bestenfalls über den ganzen Tag verteilt
  • Omega Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren unterstützen ebenfalls die Zellerneuerung. Sie finden sich in Thunfisch, Walnüssen oder Leinöl
  • Mimik: Wer die Gesichtsmuskulatur unter Stress anspannt, tut seiner Haut nichts Gutes. Besser ist es, die Mimik häufiger bewusst zu entspannen

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